Seite 2 von 6

Mond

Der Erdmond ist ständiger Begleiter unserer Erde und ein sehr interessantes Himmelsobjekt.

Er begeistert nicht nur durch seine unterschiedlichen Phasen, sondern auch durch sein mystisches Erscheinungsbild.

Beobachten kann man seine vielen Krater, Mare und tiefen Gräben auf der uns zugewandten Seite.

Er  ist ein natürlicher Satellit der Erde mit einer mittleren Distanz von 384.400 km  (1) und  bietet sich förmlich für jeden Himmelsbeobachter an.

Sein Durchmesser beträgt 3.476 km, und  ist damit  der fünftgrößte Mond im Sonnensystem (2).

Aufgrund seiner geringen Entfernung zur Erde, kann man ihn auch ohne Fernrohr gut beobachten. Alle 29,5 Tage durchläuft er einen vollständigen Zyklus von Neumond über Erstes Viertel, Vollmond und Letztes Viertel bis Neumond (1).

Seine Bahnebene um die Erde ist zur Ekliptik um rund 5° geneigt (1). Durch diesen Umstand, kommt es nicht regelmäßig zu einer Sonnenfinsternis bei Neumond bzw. Mondfinsternis bei Vollmond. Er muss sich in der Nähe, oder direkt  auf einen der beiden Knotenpunkte zur Ekliptik aufhalten.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Mond

Internationale Raumstation (ISS)

ISS heißt auf Englisch: „International Space Station“ (1).

Sie ist z. Zt. die einzige ständig bemannte Raumstation und wird in internationaler Kooperation von 16 Staaten bzw. fünf Raumfahrtagenturen betrieben. Seit 1998 befindet sich die ISS im Bau und ist seit dem 2. November 2000 dauerhaft von Raumfahrern bewohnt (1).

Mit einer Bahnneigung von 51,6° umkreist sie in ca. 400 km Höhe in östliche Richtung in 93 Minuten die Erde. Die räumliche Ausdehnung beträgt je nach Solarausrichtung etwa 109 m x 51 m x 73 m (1).

Ein Foto von der ISS anzufertigen, das ist ungefähr so, als würde man versuchen von Kassel aus ein Fußballfeld in Ingolstadt abzulichten.

Am 28. März 2020 gelangen mir beim Überflug der ISS über den nordhessischen Nachthimmel vier Aufnahmen.

Ich wünsche Dir/ Euch viel Spaß beim Anschauen.

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Raumstation

 

Drei Burgen in der Nordspitze

In der Nordspitze Hessens gibt es  die drei bekannten mittelalterlichen Burgen: Die Krukenburg, die Sababurg und die Trendelburg.

Um diese drei alten Bauwerke ranken sich Märchen und auch einige Erzählungen.

So ist die Krukenburg in Helmarshausen zwar eine Ruine, aber sie ist ein lohneswertes Ziel.

Sie steht als Höhenburg etwa 290 m nördlich des Dorfes Helmarshausen, einem unweit vom Nordende des Reinhardswaldes gelegenen Stadtteil von Bad Karlshafen. Sie befindet sich auf dem 184,2 m  ü. dem Meeresspiegel hohen Waltersberg. Inmitten der Burganlage steht ein ab 1107 errichteter Kirchenbau, dessen Grundriss in Form eines Kreuzes um einen Rundbau von über 13 m Durchmesser gebildet wird. Dieser Zentralbau wurde 1126 fertiggestellt und durch den Paderborner Erzbischof Heinrich II. von Werl Johannes dem Täufer geweiht. Der Bau folgte dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem (1).

Die Sababurg zieht weit über die Region  hinaus Besucher  an,  auch  schon  wegen  des Märchens „Dornröschen“ und  dem in der Nähe liegenden Tierpark Sababurg.

Früher wurde sie erst „Zappenburg“, dann „Zapfenburg“ genannt. Sie entstand ab 1334 als „Zappenburg zum Schutz der Pilger des nahen Wallfahrtorts Gottsbüren. Aus der mittelalterlichen Burganlage ging ab 1490 das Jagdschloss  „Zapfenburg hervor. Ab dem Jahr 1957 wurde die Burg restauriert. Auch jetzt in der Gegenwart stehen weitere Restaurierungen an. Sababurg gehört zu Beberbeck, einem Stadtteil von Hofgeismar (2).

Die Trendelburg ist noch voll erhalten und thront stolz oben auf dem Berg der Stadt mit gleichem Namen. Sie gilt als das Wahrzeichen der Stadt.

Die Burg Trendelburg wurde als Höhenburg im 13.  Jahrhundert (1249–1311) durch Konrad III. von Schöneberg erbaut. Durch den Halsgraben getrennt, entstand in dieser Zeit vor der Burg auf dem Bergrücken eine kleine Siedlung mit zwei Tore und einer Stadtmauer. Hieraus entwickelte sich die heutige Stadt Trendelburg (3).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://wikipedia.org/wiki/Krukenburg

(2) = https://wikipedia.org/wiki/Sababurg

(3) = https://wikipedia.org/wiki/Trendelburg

Park Wilhelmsthal

Der Park  Wilhelmsthal mit Schloss  ist ein Kleinod der besonderen Art.

Das Areal liegt nahe der Großstadt Kassel bei Calden im nordhessischen Landkreis Kassel. Die Anlage wurde von 1743 bis 1761 als Lustschloss für den hessischen Landgrafen Wilhelm VIII erbaut und zählt zu den bedeutendsten Rokokoschlössern nördlich des Mains. Das Schloss besitzt einen großflächigen Park mit Wasserspielen. Das Schlossgebäude kann im Rahmen von täglichen Führungen besichtigt werden (1). Eine Führung im Schloss ist nur zu empfehlen.

Einfach einmal durch den tagsüber bis zum Einbruch der Dunkelheit frei zugänglichen Park wandern, ist ein besonders schönes Naturerlebnis. Der Park ist seit 2009 Bestandteil des European Garden Heritage Network (1).

Entgegen üblichen Landschaftsanordnungen liegt das Schloss an der tiefsten Stelle des Parks. Die Gartenanlage wurde als fächerförmiges Dreiachsensystem geplant und ist selbst in eine größere landschaftliche Komposition eingebettet, die im Westen und Osten durch je ein Lindenrondell den Abschluss findet. Die Mittelachse war als wasserführender Kaskadenlauf gedacht, der in das ursprünglich in strenger barocker Symmetrie eingefasste Schlossbassin mündete. Die Ausführung wurde teilweise umgesetzt.

Durch den Siebenjährigen Krieg kamen die Arbeiten zum Ruhen. Es kam 1762 zu einer blutigen Schlacht am Schloss. Noch heute befindet sich ein Massengrab französischer Soldaten im Schlosspark. Diese Schlacht wird in der Erzählung vom „Tambour von Wilhelmsthal“ aufgegriffen, eines halbwüchsigen Trommlers der Braunschweiger Truppen, der durch ein falsches Trommelsignal versehentlich den Angriff statt des Rückzuges auslöste und somit unerwartet den Sieg über die französischen Truppen herbeiführte (1).

Um 1800 wurde der Park zu einem Landschaftspark  mit lockerer Bewaldung weiterentwickelt und das Bassin einem natürlich entstandenen Teich im Grünen angepasst. Die Kaskaden wurden zugeschüttet, und aus den Steinen der Kaskaden der Mittelachse wurde ein gotisierter Aussichtsturm gebaut (1).

Nachfolgend  einige  Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wilhelmsthal_(Calden)

Jahr 2019: Foto des Monats

In diesem Album findest Du  Fotos für jeden Monat, aus  dem  Jahr 2019. Ich nenne diesen Bereich daher “ Foto des Monats „. Die Fotos stammen unter anderem aus den Bereichen wunderbare Astronomie, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen,  Tieraufnahmen und  farbenfrohe Bilder.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anschauen.

Nachfolgend die Fotos bis einschließlich Dezember:

Merkurtransit 2019

Der Merkurtransit vom 11. November 2019, eine „Mini-Sonnenfinsternis“.

Es war ein Ereignis, fast genauso spannend bzw. spektakulär wie eine normale Sonnenfinsternis, welche durch den Neumond hervorgerufen wird. Der Merkurtransit  gehört  somit zu den Sonnenfinsternissen, wenn es auch nur eine sehr kleine Sonnenfinsternis ist.  Man hat bei diesem Ereignis das Gefühl eines wirklichen kosmischen „Life-Erlebnisses“. Wobei dann auch noch relativ schnelle astronomische Abläufe sichtbar und erlebbar werden. Merkur benötigt für einen Sonnenumlauf nur 88 Tage (2).

Ein Pünktchen vor der Sonnenscheibe. Der Größenvergleich: Sonnendurchmesser = 1,4 Mill. km, Merkurdurchmesser = 4.879,4 km (1). Während der Beobachtung betrug die  Größe der Merkurscheibe  nur den  194. Teil der Sonnenscheibe (2).

Beim diesjährigen Transit wurde außerdem eine sehr geringe Distanz zum Sonnenscheibenmittelpunkt erreicht. Merkur befand sich zum Einen wieder in unterer Konjunktion zur Sonne, zum Anderen passierte er fast gleichzeitig seinen aufsteigenden Knoten, den Kreuzungspunkt mit der Ekliptik. Die Merkurbahn ist 7° zur Erdbahn (Ekliptik) geneigt. Dieses Ereignis sollte insgesamt 5h28m 48s andauern. In Mitteleuropa konnten allerdings nur ca. 50% des Ereignisses verfolgt werden, da die Sonne bereits nach der Hälfte des Ereignisses unterging (2). An diesem Tag waren in Deutschland die Wetterbedingungen nicht überall gut. Vielerorts war es bewölkt.

Kontaktdaten vom 11. Nov. 2019 (MEZ): 1. Kontakt: 13h35m29s; 2. Kontakt: 13h37m10s; Mitte: 16h19m39s; 3. Kontakt: 19h02m22s; 4. Kontakt: 19h04m03s (2).

Die Zeitspannen zwischen den einzelnen  Merkurtransiten sind enorm. Der erste selbst miterlebte Merkurtransit fand am 07. Mai 2003 statt.  Die Beobachter in Nordhessen konnten dieses Ereignis bei  hervorragendem Wetter und in voller Länge mit verfolgen.

Nach   13 Jahren und zwei Tagen,   am 09. Mai 2016, war es dann wieder soweit. Auch bei diesem  erneuten Transit waren  die   Wetterbedingungen in Nordhessen  sehr  gut.  Die  Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beobachtung   waren  brilliant. Der 1. Kontakt fand um 13.12 Uhr (MESZ) statt. Das Wetter blieb während der gesamten Laufzeit von sieben Stunden stabil. Die Sonne ging allerdings aufgrund des nicht ebenen Beobachtungsgeländes, das Gelände stieg in Nord-West-Richtung an, vor dem Merkuraustritt unter. Rundherum ein schönes Event, konnte man doch den Größenunterschied zwischen Sonne und Merkur noch einmal deutlich wahrnehmen. Auch die Geschwindigkeit von Merkur war spürbar, und konnte beeindruckend nachvollzogen  werden (3).

Alle drei Merkurtransite waren von ganz Mitteleuropa aus beobachtbar. Der nächste Merkurtransit findet erst im Jahr 2032 statt (2).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Merkur_(Planet)

(2) = Kosmos Himmels-Jahr 2019, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

(3) = Kosmos Himmels-Jahr 2016, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

 

The Great American Eclipse 2017

„The  Great American  Eclipse  2017“ in den USA im Bundesstaat   Wyoming bei den Cowboys in Riverton.

 Die Sonnenfinsternis vom 21. August 2017 in den USA war die nachfolgende Sonnenfinsternis von 1999 mit der Saros Zyklus-Nr.  145 (1). Genau nach 18 Jahren, 11 Tagen und 8 Stunden war es wieder soweit, der Neumond schob sich bei diesem Zyklus wieder vor die Sonne (2).

Eine Sonnenfinsternis ist immer ein aufregendes, spannendes,  außerordentlich  seltenes  und  mitreißendes  Ereignis.

Der Wunsch diese Sonnenfinsternis zu beobachten, bestand schon bei mir seit einigen Jahren. Die Planungen für diese Reise nahmen meine Frau und ich bereits im November 2016 vor.

Am 18. August ging es endlich los. Wir flogen von Frankfurt aus nach Denver, dann weiter nach Casper im US-Bundesstaat Wyoming. Per Mietauto fuhren wir dann von Casper nach Riverton. Hier trafen wir weitere uns bekannte Enthusiasten  aus Deutschland. Wir wollten uns das Ereignis zusammen in Riverton oder der nahen Umgebung ansehen. Die Wetterprognosen für Riverton waren gut, lagen sie doch immerhin bei 85 % Sichtbarkeit für das Ereignis. Überhaupt wetteiferte Riverton mit dem nahe gelegenen Casper um die Wette. Die besseren Wetterprognosen wechselten zwischen den beiden Städten ständig hin und her.

Unsere kleine Gruppe, bestehend aus insgesamt sieben Personen, suchte einen Tag vor dem Ereignis, einen geeigneten Standort ca. acht Meilen nordöstlich von Riverton an der Hidden Valley Road aus. Der Standort lag ziemlich genau auf der Zentrallinie auf einem Hügel etwas abseits vom Highway auf einer Nebenstraße (3).  Man hatte einen 360 Grad Rundumblick. Von dem höher gelegenen Hügel  aus, würde man auch den Kernschatten besser herannahen sehen. Direkt an dem Highway hatten sich bereits viele Camper in Einbuchtungen niedergelassen.

Sehr früh am 21. August 2017 fuhren wir zum ausgewählten Standort, um  unser Equipment aufzubauen. Die Sonne ging zu diesem Zeitpunkt gerade farbenprächtig über dem Horizont im Osten auf. Es bot sich dem Betrachter ein wunderbares Farbenspiel.  Die Lufttemperatur lag anfänglich bei angenehmen 18 Grad Celsius, später bei über 30 Grad Celsius. Unsere kleine Gruppe  staunte nicht schlecht, dass auch bereits andere Beobachter diesen Standort ausgewählt hatten. Es zeigte sich, dass wir vom nahe gelegenen Highway so gut zu sehen waren, zumindest die Autos, dass immer mehr begeisterte Sonnenbeobachter nachfolgten. Das Gelände war aber so groß, dass für alle Platz vorhanden war. Da waren Familien, welche Ihr Zelt aufgebaut hatten, Camper mit Komplettausrüstung, Motorradfahrer, und weitere Autos mit euphorischen Beobachtern.  Pünktlich zum Ersten Kontakt,  um 10.22 Uhr Ortszeit (3), hatten wir unsere Ausrüstung aufgebaut. Der Himmel war zu Beginn des Ereignisses klar, es zogen im Verlauf der partiellen Phase aber einige Cirren vor die Sonne. Näher zur Totalitätsphase hin,  klarte der Himmel zum Glück wieder auf. Nun stieg bei allen Teilnehmern die Anspannung. Man bekam gerade noch mit, dass ein Camper es sich auf seinem Autodach gemütlich gemacht hatte. Die Kameras klickten in immer kürzeren Sequenzen. Es wurde zunehmend dämmriger.

Um 11.41 Uhr Ortszeit war es dann soweit (3). Es herrschte plötzlich fast komplette Dunkelheit. Für ca. 2,5 Minuten (3) liefen unglaubliche, fast filmische Szenen  für die Beobachter hintereinander ab. Da war der zweite Kontakt mit Perlschnureffekt, die anschließende Korona mit unglaublich langen Streamern, der dritte Kontakt mit Diamanteffekt und gut sichtbaren Protuberanzen. Dann wurde es wieder hell, die Beobachter waren von den Eindrücken begeistert.

Fazit: Eine sehr gut beobachtbare, sehr mitreißende, und sehr eindrucksvolle Sonnenfinsternis, bei der das Wetter im richtigen Moment bis auf den Punkt genau gepasst hat.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Himmels-Jahr 2017, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Saroszyklus

(3) = https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenfinsternis_21._August_2017

Sternenhimmel & Meteore

Den Sternenhimmel & Meteore findest Du in diesem Album.   Überwiegend Fotos der Perseiden und den Sommersternenhimmel,  beobachtet und fotografiert im August 2018 und 2019.

2019 waren nur wenige lichtschwache Perseiden zu sehen.   Die Sommermilchstraße konnte dies aber mehr als wett machen.

Bei der visuellen Beobachtung kommt man ganz ohne optische Hilfsmittel aus. Wichtig ist nur, ab 22.00 Uhr, eine dunkle Stelle ohne störende Lichtquellen aufzusuchen. Das Resultat ist einfach beeindruckend.

Der periodische Sternschnuppenstrom der Perseiden zeigt in jedem Jahr Anfang bis Mitte August,  eine große Zahl an Meteoren (1).

Die maximale Tätigkeit liegt zwischen dem 9. und 13. August. Helle Objekte (0m und heller), Feuerkugeln bzw. Boliden, sind dabei keine Seltenheit. Das Maximum ist vom 12. auf  13. August. Als reichhaltigster Strom des Jahres, kann er doch  immerhin bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde bescheren (1).

Die Sternschnuppen sind sehr schnelle Objekte und sind manchmal nur für einen Bruchteil einer Sekunde zu sehen. Ein Bolide (Feuerkugel) ist etwas länger auszumachen,  verursacht unter Umständen auch Geräusche, und kann auf dem Erdboden aufprallen.

Die Perseiden haben ihren Ursprung im ehemaligen Kometen 109P/ Swift-Tuttle (1). Die Erde durchquert die Überreste dieses Kometen in der angegebenen Zeit.

Außer Sternschnuppen beobachten, kann man Mitte August auch sehr schön den Sternenhimmel erkunden, Sternbilder bestimmen und Planeten aufsuchen. Auch die Milchstraße sollte bei geringer „Lichtverschmutzung“ zu sehen sein.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Himmels-Jahr 2018, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

Heimische Tiere

Unter heimische Tiere ordne ich hier lebende Vögel, Schmetterlinge oder auch  Hummeln, Libellen   und   den Igel ein.

Aufgenommen in heimischen Gärten,  in Parks und freier Natur.

Mit etwas Geduld,  bekommt man  in unserer Region  verschiedene  heimische Tiere zu Gesicht, und  kann diese natürlich auch fotografieren.

Wenn einem dann noch ein scharfes Foto, z. B. von einem    Schmetterling gelingt, kann man richtig froh sein. Denn Schmetterlinge sitzen selten lang auf einem Fleck, sie bewegen sich ständig fort. Besonders das Tagpfauenauge hat mich in seinen Bann gezogen.

Die Farben kommen auch nur dann gut zur Geltung, wenn auch genügend Sonnenlicht vorhanden ist.

Alle heimischen Tiere auf meinen Fotos an dieser Stelle genauer zu beschreiben würde zu weit führen.

Jedoch nachfolgend ein paar Informationen zum Schmetterling Tagpfauenauge:

Das Tagpfauenauge aus der Familie der Edelfalter wurde zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt (1).

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben eine rostrote Flügelgrundfärbung. Das unverkennbare und auffälligste Merkmal sind die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken. Die der Vorderflügel sind innen deutlicher mit einem dunklen Fleck gefärbt. Daneben finden sich am oberen Flügelrand größere schwarze und weiße Flecken, die vom Flügelansatz bis etwa zur Mitte am Rand eng weiß und schwarz gemustert sind. Der Flügelaußenrand beider Flügelpaare ist breit graubraun, genauso wie der Körper und die Flügel um den Ansatz. Die Flügelunterseiten sind fein dunkelgrau und schwarz marmoriert (1).

Die Falter fliegen jährlich in zwei Generationen: Die der ersten Generation fliegen von Juni bis August,  die der zweiten Generation fliegen von August bis Oktober. Nach der Überwinterung können die Falter bereits von März bis Mai beobachtet werden (1).

Männchen des Tagpfauenauges verteidigen nachmittags im Frühjahr und Sommer Territorien in der Nähe von geeigneten Eiablageplätzen (1).

Tagpfauenaugen finden geeignete Nahrungspflanzen aufgrund ihres Geruchs. Tagpfauenaugen, die keine Erfahrung mit Blüten besitzen, bevorzugen den Geruch der für die Art wichtigsten Nahrungspflanzen. Als Reaktion auf Erfolg oder Misserfolg bei der Nektarsuche passen sie ihre Geruchspräferenzen an. Dies ist durch Rezeptoren an ihren  Fühlern möglich (1).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tagpfauenauge

Die Karlsaue mit Orangerie

Die Karlsaue befindet sich in der Kasseler Fulda- Niederung zwischen der Mündung der Drusel unterhalb des ehemaligen Stadtschlosses (heute Standort des Regierungspräsidiums) und den Giesewiesen am Auestadion im Süden (1).

Die Anlage erstreckt sich direkt südöstlich unterhalb der Innenstadt an der Schönen Aussicht, wo sie bis an den Friedrichsplatz heranreicht. Dort führt am Staatstheater die Gustav-MahlerTreppe in den Park hinunter (1).

Der am Hang nach Süden sich erstreckende Bereich ist stark bewaldet.  Zwischen Rosenhang, Kriegerdenkmal und dem Weinberg ist der Park unterschiedlich  gestaltet. Der Verlauf der Drusel trennt den Berghang von der eigentlichen barocken Parkanlage mit Orangerie ab (1).

Die  Parkanlage ist auf  ausschließlich flachem Gelände angelegt worden.  Sie beinhaltet zahlreiche künstlich angelegte  Teiche und kanalartige Wassergräben. Die  Vegetation ist sehr vielfältig.

Vom Barockschloss Orangerie mit dem Astronomisch-Pysikalisches Kabinett, in der Nähe des Regierungspräsidiums, führen drei Achsen von der Karlswiese  zum Großen Bassin und der dahinter liegenden Blumeninsel Siebenbergen (1).

An der weitläufigen Karlswiese stehen  klassizistische  Skulpturen.

An der Orangerie beginnt auch der Planetenwanderweg, der zu großen Teilen innerhalb der Karlsaue verläuft (1).

Im Süden befindet sich  ein großer Teich, in dessen Mitte ein klassizistischer  Tempel auf der Schwaneninsel steht. Der Küchengraben hinter dem Aueteich mündet in eine weitere ringförmige Wasseranlage, die bis zur Blumeninsel Siebenbergen führt und diese umgibt (1).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/karlsaue

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »