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Wunderbares Lempetal

In diesem Beitrag kannst Du einen kleinen Eindruck von dem wunderbaren Oberen Lempetal bei Hombressen erhalten.

Dieses Areal  steht unter Naturschutz und kann aber mit dem Rad oder auch zu Fuß erkundet werden.

Eine  Wanderung kann also „Zum Steinbülz“ unterhalb des Regenrückhaltebeckens beginnen. Schon bald erkennt man die wunderbare Flusslandschaft mit dem angrenzenden Reinhardswald. Vorbei an dem „Regenrückhaltebecken“, weiter bis zur „Furt“ (1) und zur „Lempedickte“ (1) führt der Weg zum „Mühlstädter Teich“ (1). Am Forsthaus Waldhaus vorbei kann man weiter durch das Wildschutzgatter bis zum „Udenhäuser Stock“ wandern (ca. 6 km).

Der Naturliebhaber bekommt eine sehr eindrucksvolle natürliche Kleinflusslandschaft, umgeben vom Reinhardswald mit der Vielfalt an Laub- & – Nadelbäumen und anderer Vegetation, zu sehen.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Karte: Reinhardswald, Geo Verlag, Frank-Harald  Stahl

Mondfinsternis 2019

In den Frühstunden des 21. Januar 2019 war eine Totale Mondfinsternis von Deutschland aus zu sehen (1). Die Temperaturen waren sehr frostig, bei klarem Himmel. Während der Totalität wirkte der Sternenhimmel wie bei Neumond. Im Verlauf der Finsternis bedeckte der Mond auch mehrere Sterne.

Frühaufsteher wurden trotz eisigen Temperaturen mit einem brillanten Spektakel belohnt. Der Beginn der Totalität war um 5.41 Uhr und das  Ende der  Totalität war  um 6.44 Uhr  (1). So war das Seeing während der gesamten Totalen Phase  am Beobachtungsstandort in Hofgeismar/ Hombressen gut.

In den nächsten neun Jahren wird   in unserer Region  keine Totale Mondfinsternis mehr zu Beobachten sein.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Himmels-Jahr 2019, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

Jahr 2018: Foto des Monats

In diesem Album findest Du  Fotos für jeden Monat, aus  dem  Jahr 2018. Ich nenne diesen Bereich daher “ Foto des Monats „. Die Fotos stammen unter anderem aus den Bereichen wunderbare Astronomie, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen,  Tieraufnahmen und  farbenfrohe Bilder.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anschauen.

Nachfolgend die zwölf Bilder:

 

 

 

Entlang der Diemel

Die Diemel ist nicht nur etwas für Kanufahrer, sondern auch etwas für Radtouristen und Wanderer.

Sie mündet in Bad Karlshafen in die Weser.

Eine Radtour oder eine Wanderung entlang der Diemel, gerade in der herbstlichen Jahreszeit, kann sehr reizvoll  sein. So stehen entlang der Diemel viele Bäume,  welche  im Herbst ihre Farbenpracht entfalten.

Von Hümme nach Bad Karlshafen ist die alte Bahnstrecke als Radweg ausgebaut und führt auch durch einen Tunnel. Dabei geht es auch teilweise an der Diemel entlang.

Nachfolgend einige Bilder:

Impressionen am Edersee

In diesem Album findest Du Aufnahmen vom ausgetrockneten Bett des Edersees bei Asel.

Der Wasserstand des Edersees war 2018  sehr niedrig, sodass viele alte Bauwerke und Fundamente von alten Bebauungen vor der Flutung 1914 wieder zum Vorschein kamen.

Wenn dann auch noch viele Boote im Trockenen liegen, mutet das schon etwas komisch an.

Nachfolgend einige Bilder:

 

Sternenhimmel & Meteore

In diesem Album findest Du  überwiegend die Perseiden und den Sommersternenhimmel,  beobachtet und fotografiert im August 2018.

Bei der visuellen Beobachtung kommt man ganz ohne optische Hilfsmittel aus. Wichtig ist nur, ab 22.00 Uhr, eine dunkle Stelle ohne störende Lichtquellen aufzusuchen.

Der periodische Sternschnuppenstrom der Perseiden zeigt in jedem Jahr Anfang August,  eine große Zahl an Meteoren (1).

Die maximale Tätigkeit liegt zwischen dem 9. und 13. August. Helle Objekte (0m und heller), Feuerkugeln bzw. Boliden, sind dabei keine Seltenheit. Das Maximum ist vom 12. auf  13. August. Als reichhaltigster Strom des Jahres, beschert er doch immerhin bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde (1).

Die Sternschnuppen sind sehr schnelle Objekte und sind manchmal nur für einen Bruchteil einer Sekunde zu sehen. Ein Bolide (Feuerkugel) ist etwas länger auszumachen,  verursacht unter Umständen auch Geräusche, und kann auf dem Erdboden aufprallen.

Die Perseiden haben ihren Ursprung im ehemaligen Kometen 109P/ Swift-Tuttle (1). Die Erde durchquert die Überreste dieses Kometen in der angegebenen Zeit.

Außer Sternschnuppen beobachten, kann man Mitte August auch sehr schön den Sternenhimmel erkunden, Sternbilder bestimmen und Planeten erkennen. Auch die Milchstraße sollte zu sehen sein (vorausgesetzt es ist keine „Lichtverschmutzung“ vorhanden).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Himmels-Jahr 2018, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

Urwald Sababurg

Im Urwald Sababurg Natur erleben.

Der Urwald Sababurg, auch als Urwald im Reinhardswald bekannt, nahe der Sababurg im nordhessischen Landkreis Kassel, ist ein unter Natur- und Landschaftsschutz stehendes und aus einem Hutewald hervorgegangenes Waldgebiet und zugleich Biotop. Es ist in seiner urwüchsigen Form für ganz Mitteleuropa einzigartig. Der natürlich nachwachsende Wald  ist allerdings nicht das einzige urwaldartige Gebiet in dieser Gegend (1).

Er steht seit 1907 unter Schutz und wurde aus der forstlichen und landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen. Der Urwald Sababurg ist damit Hessens ältestes Naturschutzgebiet. Jeder einzelne Baum ist schon für sich als Denkmal schutzwürdig (1).

Der ursprüngliche Charakter des 92 ha großen „Urwaldes“ wird geprägt von alten Hutebäumen. Die mächtigen, knorrigen „800 bis 1000-jährigen Eichen und dick- oder mehrstämmigen Buchen sind Zeugen einer jahrhundertelangen Bewirtschaftung. Zudem wächst auch meterhoher Farn in dem Gebiet, welches seit geraumer Zeit sich selbst überlassen ist (1).

Der Urwald Sababurg ist kein wirklicher Urwald im eigentlichen Sinn, seine Qualität erklärt sich aus der seit der Unterschutzstellung sich weitestgehend wild, natürlich entwickelnden Vegetation einerseits und den uralten und urigen Bäumen aus der Zeit vor dem Nachwachsen eines Waldes andererseits (1).

Der Urwald Sababurg befindet sich im Kernbereich des Reinhardswaldes im gemeindefreien Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald zwischen dem 2,4 km südwestlich liegenden Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck und dem rund 3,8 km nördlich gelegenen Gottsbüren (Ortsteil von Trendelburg). Östlich an sein Gebiet stößt der an der Sababurg befindliche Tierpark Sababurg, der wie der nach der Burg benannte Ortsteil zu Beberbeck gehört. Südwestlich vorbei fließt im benachbarten Naturschutzgebiet Oberes Holzapetal etwa in Südost-Nordwest-Richtung mit der Holzape ein Zufluss der Diemel (1).

Je nach Jahreszeit, bekommt man immer wieder ein anderes Bild präsentiert. Besonders schön ist der herbstliche Urwald, mit seiner Farbenpracht und dem ständigen Lichtspiel der Sonne.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Urwald Sababurg

Mond

Der Mond unser ständiger Begleiter, ist ein interessantes Himmelsobjekt.

Er  ist ein natürlicher Satellit der Erde mit einer mittleren Distanz von 384.400 km  (1) und  bietet sich förmlich für jeden Himmelsbeobachter an.

Sein Durchmesser beträgt 3.476 km, und  ist damit  der fünftgrößte Mond im Sonnensystem (2).

Aufgrund seiner geringen Entfernung zur Erde, kann man ihn auch ohne Fernrohr gut beobachten. Alle 29,5 Tage durchläuft er einen vollständigen Zyklus von Neumond über Erstes Viertel, Vollmond und Letztes Viertel bis Neumond (1).

Seine Bahnebene um die Erde ist zur Ekliptik um rund 5° geneigt (1). Durch diesen Umstand, kommt es nicht regelmäßig zu einer Sonnenfinsternis bei Neumond bzw. Mondfinsternis bei Vollmond. Zusätzlich müsste der Mond sich  noch in der Nähe,    oder    direkt  auf einen der beiden Knotenpunkte befinden. Damit sind die beiden Schnittstellen Mondbahn zur Ekliptikebene gemeint.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Mond

Beberbecker Bäume

Beberbeck ist ein Ortsteil von Hofgeismar und liegt 10 km nordöstlich von der Kernstadt Hofgeismar entfernt.

Hier gibt es wunderschöne Alleen und sehr viele alte Bäume.

So z.  B.  viele alte Eichen-Alleen, ein sehr alten Apfelbaum und die „Briefmarkeneiche“.

Außerdem liegt zentral in Beberbeck das alte Gestüt mit vielen alten Bauwerken  aus  dieser  Zeit.

Nachfolgend einige Bilder:

 

 

Mondfinsternis 2018

In diesem Beitrag kannst Du etwas über die  längste Mondfinsternis  im  21.  Jahrhundert  erfahren  (1).

Diese Totale Mondfinsternis begann für Mitteleuropa in den Abendstunden des 27.07. 2018 um 19.13 Uhr und endete am 28. 07. nach Mitternacht um 1.30 Uhr (2).

Die totale Verfinsterung des Mondes setzte um 21.30 Uhr ein und endete um 23.14 Uhr. Dies war auch die Phase in der der Vollmond rötlich bis kupferrot erschien (Zeitdauer: 1h 44m) (2).

Das  Besondere  war,  dass  der  Mond  auf  seiner  kompletten  der Erde zugewandten Seite rötlich bis kupferrot wirkte.  Es waren keine Aufhellungen oder andere Farbtöne  während der Totalität auszumachen. Die Größe der Finsternis betrug das 1,613-Fache des scheinbaren Monddurchmessers. Das ist fast die maximal mögliche  Größe. Die  Verdunkelung des Mondes war dadurch sehr stark ausgeprägt (2).

Das Ereignis war zumindest teilweise von Mitteleuropa aus zu beobachten. Der erste Teil blieb auch für die meisten Orte in Deutschland nicht beobachtbar, da der Mond erst um 21.02 Uhr aufging (2).

Beobachtet und fotografiert habe ich das Ereignis auf dem Warthübel bei Hombressen. Zu Beginn des Ereignisses gab es noch Wolkenbänke in südöstlicher Richtung, so konnte der sichelförmigen Mondaufgang um 21.06 Uhr (Aufgangszeit ortsbedingt) nicht beobachtet werden.

Außerdem  dauerte es über eine ¾ Stunde bis der Mond sich durch die dicken Dunstschichten hindurchgearbeitet hatte und allmählich ab 22.00 Uhr immer besser sichtbar wurde.

Die Bedingungen für den weiteren Verlauf der Totalität und der anschließenden Partiellen Phase  waren dann gut bis brilliant.

Etwas unterhalb des Warthübels in Richtung Hombressen, sowie direkt an der Friedenseiche, hatten sich ca.  40 interessierte Beobachter eingefunden.

Nachfolgend einige Bilder:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Mondfinsternis_vom_27._Juli_2018

(2) = Kosmos Himmels-Jahr 2018, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

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