Autor: Johann Spuling (Seite 1 von 6)

Sommer 2021 in Nordhessen

Der Sommer 2021 hat mit den ersten heißen Tagen auch in Nordhessen Einzug gehalten.

Es sind die vielen Eindrücke der schönen nordhessischen Landschaft, welche das Gefühl von Sommer zusätzlich aufkommen lassen.

Heranreifende  Getreidefelder, Mohnblumen und Kornblumen blühen mit ihren kräftigen Farben. Überall sind jetzt vermehrt Singvögel mit ihrem eindrucksvollen Gesang zu hören.

Vielfach kann man auch Greifvögel auf der Suche nach Beute am Himmel kreisen sehen, oder ein Fuchs streift durch die nordhessische Landschaft.

Es sind die charakteristischen Farben des Sommeranfangs, welche unübersehbar sind.

Auch die farblich schönen Sonnenuntergänge vermitteln diese gewisse Sommerstimmung. Man kann Stimmungen wie den Sonnenuntergang auch sehr gut mit der Kamera einfangen.

Nicht zu vergessen die vielen Insekten. Allen voran die bunten Schmetterlinge auf den blühenden Sträuchern und Blumen.

Nachfolgend könnt Ihr Euch eine Auswahl an Bildern vom gerade erst begonnenen Sommer 2021 in Nordhessen ansehen:

Heimische Tiere

Im Beitrag „Heimische Tiere“ zeige ich einige Bilder von hier in Deutschland lebenden Tieren, wie z. B. Vögel, Schmetterlinge, Hummeln, Libellen oder auch den Igel.

Von den Vögeln halten sich viele ganzjährig, Einige nur in der wärmeren Jahreszeit, in heimischen Gärten, Parks, oder auch in freier Natur auf.

Mit etwas Geduld  bekommt man diese Tiere zu Gesicht, und kann natürlich auch Fotos machen.

Wenn einem ein scharfes Foto, z. B. von einem Schmetterling gelingt, kann man richtig froh sein. Denn Schmetterlinge sitzen selten länger auf einem Fleck. Sie bewegen sich ständig fort. Das Tagpfauenauge hat einen sehr schönen Farbkontrast und eignet sich gut für Fotos.

Die Farben kommen nur dann zur Geltung, wenn genügend Sonnenlicht vorhanden ist.

Alle „Heimischen Tiere“, welche auf meinen Bildern zu sehen sind, an dieser Stelle genauer zu beschreiben würde den Rahmen sprengen.

Jedoch nachfolgend ein paar Informationen zum Schmetterling Tagpfauenauge:

Das Tagpfauenauge aus der Familie der Edelfalter wurde zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt (1).

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben eine rostrote Flügelgrundfärbung. Das unverkennbare und auffälligste Merkmal sind die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken. Die der Vorderflügel sind innen deutlicher mit einem dunklen Fleck gefärbt. Daneben finden sich am oberen Flügelrand größere schwarze und weiße Flecken, die vom Flügelansatz bis etwa zur Mitte am Rand eng weiß und schwarz gemustert sind. Der Flügelaußenrand beider Flügelpaare ist breit graubraun, genauso wie der Körper und die Flügel um den Ansatz. Die Flügelunterseiten sind fein dunkelgrau und schwarz marmoriert (1). Die Falter fliegen jährlich in zwei Generationen: Die der ersten Generation fliegen von Juni bis August,  die der zweiten Generation fliegen von August bis Oktober. Nach der Überwinterung können die Falter bereits von März bis Mai beobachtet werden (1). Männchen des Tagpfauenauges verteidigen nachmittags im Frühjahr und Sommer Territorien in der Nähe von geeigneten Eiablageplätzen (1). Tagpfauenaugen finden geeignete Nahrungspflanzen aufgrund ihres Geruchs. Tagpfauenaugen, die keine Erfahrung mit Blüten besitzen, bevorzugen den Geruch der für die Art wichtigsten Nahrungspflanzen. Als Reaktion auf Erfolg oder Misserfolg bei der Nektarsuche passen sie ihre Geruchspräferenzen an. Dies ist durch Rezeptoren an ihren  Fühlern möglich (1).

Aktuelle Bilder aus Mai/ Juni 2021 zeigen einen Fuchs in der nordhessischen Feldgemarkung, Greifvögel im Flug, eine Feldlerche bei Ihrem charakteristischen Flugverhalten, Hummeln und Bienen auf Nektarsuche.

Nachfolgend kannst Du Dir eine Auswahl an Bildern anschauen:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tagpfauenauge

Sonnenfinsternis 2021

Endlich einmal war wieder eine Sonnenfinsternis in Deutschland zu sehen, wenn hier auch nur partiell.

Diese eigentlich ringförmige Sonnenfinsternis, konnte man am 10. Juni 2021 in ganz Deutschland als partielle Sonnenfinsternis beobachten. Vielerorts spielte das Wetter auch mit.

Letztmals war es die totale Sonnenfinsternis vom 20. März 2015, welche von Mitteleuropa und auch von Deutschland aus in ihren partiellen Phasen beobachtet werden konnte (1).

Diesmal raste der Schatten über die nördlichen Polarregionen, von Nordkanada, über Grönland, den Nordpol, bis nach Sibirien hin. Es handelte sich bei dieser Finsternis um den Saros-Zyklus 147. Der Bedeckungsgrad lag in Mitteleuropa je nach Ort zwischen 3 und 19 % (1).

In Nordhessen z. B. begann die Finsternis um 11.28 Uhr (MESZ), wobei der Mond allmählich die Sonnenscheibe anknabberte. Um 13.33 Uhr (MESZ) endete die Finsternis und der Mond löste sich wieder von der Sonnenscheibe (1).

Totale Sonnenfinsternisse sind noch viel spektakulärer, kommen aber hier in Deutschland seltener vor. Die letzte totale Sonnenfinsternis war am 11. August 1999 und die nächste totale Sonnenfinsternis ist hier erst wieder in 60 Jahren zu erleben.

Es war aber auch diesmal wieder beeindruckend zu erfahren, mit welcher Präzession die Vorhersage mit exakter Zeitangabe in der Realität eintrat.

Die Anspannung war für die interessierten Beobachter vor Beginn des Ereignisses wieder groß.

Nachfolgend kannst Du Dir ein paar Fotos und einen Zeitraffer-Videofilm ansehen:

Ein Live-Stream des Ereignisses.

Quellennachweis:

(1) = Kosmos-Himmelsjahr 2021, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller.

Hofgeismarer Impressionen

In meinem Beitrag „Hofgeismarer Impressionen“ zeige ich einige farbenfrohe und stimmungsvolle Bilder von der Landschaft im Umfeld von Hofgeismar.

Auch eine Auswahl an Bildern von Gebäuden dieser Stadt und den Stadtteilen sind in diesem Beitrag zu finden.

Die zweifache Hessentags-Stadt hat eine besondere Ausstrahlung.

Sie wird auch als „Dornröschenstadt“ bezeichnet und kann in normalen Zeiten sehr „lebendig“ sein.

Informationen zur Historie bzw. sonstige Daten über Hofgeismar kannst Du/ Ihr der Hofgeismarer Website entnehmen.

Die zuletzt hinzugefügten Bilder zeigen die Farbenpracht im Mai 2021 und den neugestalteten Marktplatz in Hofgeismar.

Ich wünsche Dir/ Euch viel Spaß beim Bilderanschauen:

 

Rundblicke

In diesem  Beitrag  „Rundblicke“ werden von mir verschiedene Regionen und Landschaftsteile in der Nordspitze Hessens und dem angrenzenden Niedersachsen in farbenfrohen Bildern gezeigt.  Es handelt sich hierbei  nicht nur explizit  um ein Motiv bzw. Thema.

So ist die  Nordspitze Nordhessens (Landkreis Kassel) durch eine waldreiche Mittelgebirgslandschaft geprägt, das Gebiet Habichtswald  (höchste Erhebung: 614,7 m), sowie der Reinhardswald (höchste Erhebung: 472,2 m) (1).

Die Regionen Fulda-Werra-Bergland (mit Hohem Meißner 753,6 m), und Kellerwald (675,3 m) grenzen an o. g. Gebiete an (1).

Der Reinhardswald seit 02. Nov. 2017 Naturpark, ist als Ort von Sagen und Legenden, wie Grimmscher Märchen, und besonders durch das Dornröschenschloss Sababurg,  überregional bekannt (2).

Der Naturpark Reinhardswald befindet sich im Norden von Nordhessen zwischen Kassel und Bad Karlshafen sowie Hann. Münden und Hofgeismar. Im Norden und Osten stößt das Waldgebiet an die Weser und im Südosten und Süden an die Fulda, beide Flüsse bilden hiesig die Grenze zu Niedersachsen. Im Westen grenzt er teils an die Esse und im Nordwesten an die Diemel. An den Reinhardswald schließen sich jeweils jenseits der Weser der Solling im Norden, der Kiffing im Nordosten und der Bramwald im Osten an. Im Südosten befindet sich jenseits der Fulda der Kaufunger Wald, nicht weit entfernt ragt südwestlich des Reinhardswaldes oberhalb des Kasseler Talkessels der Habichtswald auf (2).

Jede Jahreszeit hat Ihren Reiz und man kann viele Eindrücke mit der Kamera festhalten.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Durchstöbern der nachfolgenden Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Nordhessen

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhardswald

 

Bergpark Wilhelmshöhe

Der Bergpark Wilhelmshöhe gehört zum UNESCO Welterbe und ist ab Juni 2013 Deutschlands 38.  Weltkulturerbe (1).

Er zeichnet sich durch seine Vielfalt und Einmaligkeit aus.

Der Bergpark Wilhelmshöhe befindet sich im Kasseler Stadtteil Wilhelmhöhe. Die Landgrafen und Kurfürsten von Hessen-Kassel ließen ihn 1696 anlegen. Er wurde dann in den darauf folgenden 150 Jahren erweitert (1).

Der Bergpark wurde nach Italienischer Gartenkunst des Barock angelegt. Heute gleicht er eher im unteren Bereich der Idee eines Englischen Landschaftsgartens.

Ab 1701 wurde mit dem Bau des Schlosses, des Oktogons und der Kaskaden begonnen (1).

Der eigentliche Herkules mit der Dachpyramide wurde erst im Jahr 1717 aufgestellt (1).

Die Gesamtlänge der Anlage von der Vexierwassergrotte unterhalb des Oktogons bis zum Neptunbecken, das sich am Ende der 250 Meter langen Kaskade befindet, beträgt ungefähr 320 Meter. Ursprüngliche Planungen, dieses Bauwerk bis hinunter zum Schloss weiterzuführen, wurden nicht umgesetzt. Der untere Bereich des Hanges des Karlsbergs, wurde bis Ende des 18. Jahrhunderts zunächst nur geringfügig umgestaltet (1).

Bekannt ist der Bergpark insbesondere aufgrund der Wasserspiele. Das Wasser fließt dabei im Park vom Herkules über die Kaskaden Richtung Osten zum Schloss Wilhelmshöhe.

Prägend ist bis heute der barocke Karlsberg mit dem heutigen Schloss Wilhelmshöhe.

Die Größe des Bergparks und  das ausgedehnte Wegenetz sind etwas Besonderes. Die aufwendig gestaltete Landschaft des Parks besteht aus vielen aufgelockerten Grünflächen und Mischwald. Dieser besteht aus vielen prächtigen alten Bäumen. Die Waldabschnitte gehen dabei in den Baumbestand des umgebenden Habichtswaldes über.

Südlich der Sichtachse Schloss Wilhelmshöhe-Herkules steht die Löwenburg auf etwa 350 m Höhe. Sie entstand nach Entwürfen von Heinrich Christoph Jussow in der Zeit von 1793 bis 1800. Die Löwenburg ist die Nachahmung einer mittelalterlichen englischen Ritterburg (1).

Diesem Beitrag habe ich aktuelle Bilder vom 10. Mai 2021 aus dem Bergpark hinzugefügt.

Viel Spaß beim Bilderanschauen:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

Mond

Der Erdmond ist ständiger Begleiter unserer Erde und ein sehr interessantes Himmelsobjekt.

Er begeistert nicht nur durch seine unterschiedlichen Phasen, sondern auch durch sein mystisches Erscheinungsbild.

Beobachten kann man seine vielen Krater, Mare und tiefen Gräben auf der uns zugewandten Seite.

Er  ist ein natürlicher Satellit der Erde mit einer mittleren Distanz von 384.400 km  (1) und  bietet sich förmlich für jeden Himmelsbeobachter an.

Sein Durchmesser beträgt 3.476 km, und  ist damit  der fünftgrößte Mond im Sonnensystem (2).

Aufgrund seiner geringen Entfernung zur Erde, kann man ihn auch ohne Fernrohr gut beobachten. Alle 29,5 Tage durchläuft er einen vollständigen Zyklus von Neumond über Erstes Viertel, Vollmond und Letztes Viertel bis Neumond (1).

Seine Bahnebene um die Erde ist zur Ekliptik um rund 5° geneigt (1). Durch diesen Umstand, kommt es nicht regelmäßig zu einer Sonnenfinsternis bei Neumond bzw. Mondfinsternis bei Vollmond. Er muss sich in der Nähe, oder direkt  auf einen der beiden Knotenpunkte zur Ekliptik aufhalten.

Im Herbst, Winter und Frühling steigt die Ekliptik am Nachthimmel steil empor. Dies bedeutet, dass auch der Mond das Firmament auf einer höheren Bahn durchläuft und besser beobachtet werden kann. Er ist in dieser Zeit in der zu – & abnehmenden  Phase, als auch bei Vollmond, besser am Nachthimmel auszumachen. Sogar am Taghimmel kann man ihn manchmal beobachten.

Ein „Mondspaziergang“ mit bloßem Auge oder mit dem Fernglas kann sehr reizvoll sein.

Aktuelle Bilder vom Supermond am 27. April 2021 habe ich diesem Beitrag hinzugefügt. Der Vollmond hatte nur eine geringe Distanz zur Erde mit nur 360.000 km. Er war der Erde damit um ca. 14 Prozent näher als bei seiner größten Erdferne.

Ich wünsche Dir/ Euch viel Spaß beim Mond anschauen:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Mond

Deep-Sky

Deep-Sky,  unvorstellbare Tiefen des Universums mit Inseln voller Welten.

Es ist der ureigene Wunsch des Menschen den Sternenhimmel zu betrachten. Dabei das Sonnensystem, und darüber hinaus die Milchstraße und abertausende weitere Galaxien zu Erforschen. Er möchte herausfinden, zurück  bis zum Urknall, wie das  Universum entstanden ist.

Die Photonen (kleinste Energieteilchen) sind z. T. viele Millionen Jahre unterwegs. Danach treffen sie auf ein menschliches Auge oder einen Foto-Chip und können betrachtet und ausgewertet werden.

Unsere Milchstraße mit einer Ausdehnung von etwa 120.000 LJ beherbergt viele Objekte: Mehrere 100 Milliarden  Sterne, kugelförmige Sternhaufen, Nebel, Quasare, offene Sternhaufen,  mindestens ein Schwarzes Loch im Zentrum, dunkle Materie und auch  Supernova-Überreste. Es gibt viele Objekte in unserer Milchstraße, welche man  bereits mit bloßem Auge erkennen  kann: So z. B. Sterne bis zur Größenklasse 6m,  die Plejaden (M45), den Orionnebel (M42) und  den Kugelsternhaufen (M13) im Sternbild Herkules (1).

Die  Milchstraße gehört zu einem kleinen Galaxienhaufen, der sogenannten „Lokalen Gruppe“ (1). Die größte Galaxie in diesem Haufen ist  die Milchstraße,  gefolgt  von  der Andromeda-Galaxie (M31).   Letztere ist von unserem  Sonnensystem  rund 2,5 Millionen LJ entfernt und nähert sich der Milchstraße immer mehr an(2).

Mit der Astrofotografie kann man viele Objekte im Universums sichtbar machen, welche sonst im Verborgenen bleiben würden. Der Nordamerikanebel (NGC 7000) im Sternbild Schwan ist so ein Objekt, welches erst durch die Fotografie richtig gut sichtbar wird.

Diesem Beitrag habe ich jeweils eine aktuelle Aufnahme der Galaxie M81 im Sternbild Großer Bär, der Whirlpool-Galaxie M51 im Sternbild Jagdhunde, des Pferdekopfnebels im Sternbild Orion und des Orionnebels M42 ebenfalls im Sternbild Orion hinzugefügt. Der galaktische Nebel M42 in der näheren Nachbarschaft mit einer Entfernung von 1.350 LJ ist einer der aktivsten Sternenentstehungsgebiete (2) und „ein Schmuckstück“ am Wintersternenhimmel.

Im Frühjahr lohnt es sich neben der Whirlpool-Galaxie M51 auch einen Blick auf die Sombrero-Galaxie M104 zu werfen. Letztere ist unglaubliche 30 Mill. LJ von uns entfernt.

Ich wünsche Dir/ Euch viel Spaß beim „Durchstöbern“ des Universums:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Andromedagalaxie u. Orionnebel

Hombresser Winterimpressionen

Ein starker Wintereinbruch mit viel Glätte und Neuschnee ab dem 06. Februar bescherte der Region Nordhessen und auch Hombressen kalte Minustemperaturen bis hin zu Werten im zweistelligem Bereich.

Der Autoverkehr kam sogar teilweise zum erliegen.

Am 09. Februar hörte der massive Schneefall auf und es schien sogar die Sonne. Diese Gelegenheit nutzten einige Bewohner von Hombressen für einen Spaziergang, um die Sonne und die weiße Pracht zu genießen.

Unter Einhaltung der Pandemie-Beschränkungen konnte ich einige Winterimpressionen mit der Kamera in und rund um Hombressen festhalten.

Aus Gründen des Datenschutzes habe ich keine Personen fotografiert, sondern lediglich die reizvolle Landschaft.

Diese hatte um so mehr zu bieten: Viel Neuschnee, eisige Strukturen, ein Fließgewässer, Eisblumen, Lichteffekte und ein Naturdenkmal.

Ich wünsche Dir/ Euch viel Spaß beim Bilderanschauen:

Friedenseiche Hombressen

Die Friedenseiche bei Hombressen ist weithin sichtbar.

Gepflanzt nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges 1871 (1), ist die Friedenseiche das Wahrzeichen von Hombressen.

Die Hombresser Grundschule ist nach ihr benannt worden.

Auf dem 295 m hohen Warthübel, zwischen Carlsdorf und Hombressen, zieht sie im Verlauf eines Jahres eine Vielzahl von Besuchern aus der Region an.

Diese sind von der Stille des Ortes berührt und genießen den weiten Rundumblick, in südliche Richtung sogar bis zum Herkules.

Bedingt durch die Jahreszeiten, den Stand der Sonne, und der unterschiedlichen Witterungseinflüsse, verändert sich ihr Aussehen („Farbenkleid“) ständig. Es benötigt schon mehrere Aufnahmen, um diese Vielfalt an Veränderungen, Farben und Stimmungen einzufangen und zu dokumentieren.

Auch Feldlerchen und der Rotmilan wurden hier beobachtet.

Im Sommer 2020 wurde die Friedenseiche durch Wanderer, Radfahrer und andere Naturliebhaber immer wieder aufgesucht. Ein Wanderer, unterwegs auf dem Märchenweg, war von dem Sonnenuntergang an der Friedenseiche begeistert (Lokale Presse, Juni 2020). Ab Anfang Juli kam ein besonderes Ereignis hinzu, der Komet C/2020 F3 Neowise tauchte am Nordwest-Himmel auf. Da zeigte sich die ganze Qualität des Areals Friedenseiche, der besonders dunkle Nachthimmel mit geringer Lichtverschmutzung. Viele Besucher, welche sich den Komet angesehen hatten, waren beeindruckt.

Sodann im Herbst 2020 konnten immer wieder stimmungsvolle Sonnenauf- & untergänge an der Friedenseiche beobachtet werden. Mit etwas Glück war dann auch noch ein Morgen- oder Abendrot dabei.

Am 18. Dezember 2020 konnte man an der Friedenseiche die beiden Planeten Jupiter & Saturn während sie sich annäherten beobachten. Die eigentliche „Große Konjunktion“ am 21. Dezember 2020 war in der gesamten Region wegen starker Bewölkung nicht zu sehen.

Ab dem 06. Februar 2021 brach eine Kaltfront mit viel Schnee in dieser Gegend herein. Am Morgen des 13. Februar zeigte das Thermometer an der  Friedenseiche auf dem Warthübel Minus 24 Grad Celsius an.

Durch nachfolgende Bilder kannst Du Dir selbst einen Eindruck von der Friedenseiche Hombressen verschaffen:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Hombressen

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