Herzlich Willkommen bei astro-naturfotografie-spuling.de.
Wie der Name meiner Seite schon sagt, geht es bei meinen Beiträgen um Astrofotografie & Naturfotografie.
Bilder und mehr
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Diese Sonnenfinsternis war selbst auf der Maximallinie in Kanada nur als Partielle Sonnenfinsternis zu sehen.
In Deutschland lag der größte Bedeckungsgrad bei 23,9 % in der Stadt Emden.
In Kassel z. B. ging es um 11:23 Uhr los, Maximum hier 12:14 Uhr und Ende 13:04 Uhr (MEZ).
Die Aufnahmen entstanden bei Paderborn, hier war es relativ wolkenlos. Lediglich zu Beginn der Finsternis beeinträchtigte eine größere Wolke die Sicht.
Nachfolgend ein paar Fotos und ein Video:
Video: https://youtu.be/PwhZmEp–iQ
Der Frühling kündigt sich auf vielfache Weise an.
So ist der kalendarische Frühlingsanfang am 01. März, der astronomische Frühlingsanfang aber erst am 20. März.
Auffällig ist, dass die Sonne zum astronomischen Frühlingsanfang genau im Osten aufgeht und im Westen untergeht. Die Ekliptik steigt somit abends im Westen steil auf, um dann im Osten hinter dem Horizont wieder zu verschwinden.
Die Frühjahrsblüher sind die ersten Farbtupfer zu dieser Jahreszeit und geben Hoffnung auf mehr Wärme.
Anfang April blühten bereits viele Sträucher, z. B. die Japanische Zierkirsche oder auch die Magnolie.
Nachfolgend eine kurze Fotostrecke:
Deep-Sky, darunter versteht man die unvorstellbaren Weiten des Universums mit den Inseln voller Welten.
Es ist der ureigene Wunsch des Menschen den Sternenhimmel zu betrachten. Herauszufinden wie das Sonnensystem, darüber hinaus die Milchstraße und abertausende weitere Galaxien, zurück bis zum Urknall, entstanden sind.
Die Photonen (kleinste Energieteilchen) sind z. T. viele Millionen Jahre unterwegs. Sie treffen auf ein menschliches Auge oder einen Foto-Chip und können dann betrachtet werden.
Unsere Milchstraße mit einer Ausdehnung von etwa 120.000 LJ beherbergt viele Objekte: Mehrere 100 Milliarden Sterne, kugelförmige Sternhaufen, Nebel, Quasare, offene Sternhaufen, mindestens ein Schwarzes Loch im Zentrum, dunkle Materie und auch Supernova-Überreste. Es gibt viele Objekte in unserer Milchstraße, welche man bereits mit bloßem Auge erkennen kann: So z. B. Sterne bis zur Größenklasse 6m, die Plejaden (M45), den Orionnebel (M42) und den Kugelsternhaufen (M13) im Sternbild Herkules (1).
Die Milchstraße gehört zu einem kleinen Galaxienhaufen, der sogenannten „Lokalen Gruppe“ (1). Die größte Galaxie in diesem Haufen ist die Milchstraße, gefolgt von der Andromeda-Galaxie (M31). Letztere ist von unserem Sonnensystem rund 2,5 Millionen LJ entfernt und nähert sich der Milchstraße immer mehr an (2).
Mit der Astrofotografie können viele Objekte des Universums erst sichtbar gemacht werden, welche sonst im Verborgenen bleiben würden.
Der Orionnebel M42 beeindruckt aber bereits visuell im Fernrohr. So ist er ein galaktischer Nebel in der näheren Nachbarschaft mit einer Entfernung von 1.350 LJ und einer der aktivsten Sternenentstehungsgebiete (2) und „ein Schmuckstück“ am Wintersternenhimmel.
Im Frühjahr lohnt es sich u. a. einen Blick auf die Whirlpool-Galaxie M51 im Sternbild Jagdhunde und die Galaxien M65 / M66 im Sternbild Löwe zu werfen. Letztere sind auch etwas für kleinere Fernrohre.
Der Supernova-Ausbruch (SN2023ixf) in der Galaxie M101 (Pinwheel Galaxy) war das aktuelle astronomische Thema im Frühjahr und Frühsommer 2023. Am 19. Mai 2023 bemerkte der japanische Forscher Koichi Itagaki den Ausbruch. Es handelt sich hierbei um den Typ IIL (Kern-Kollaps Supernova). Dieser ist nur bei einem Stern mit der achtfachen Sonnenmasse möglich (3).
Der Rosettennebel NGC 2244 im Sternbild Einhorn kann nur in den Wintermonaten aufgenommen werden. Er ähnelt einer „Rose“, 06.03.2025.
Neu hinzugefügt, Pferdekopfnebel mit Emissionsnebel IC 434 und Orionnebel M42/43, 19.03.2025.
Ich wünsche Dir / Euch viel Spaß beim Anschauen einer kleinen Auswahl an Deep-Sky Objekten:
Quellennachweis:
(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion
(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Andromedagalaxie u. Orionnebel
(3) = Universität Potsdam
Die Planeten sind unsere nächsten Nachbarn im Sonnensystem.
Zum Sonnensystem gehören acht Planeten (sechs mit Monden) und viele Zwergplaneten, welche im August 2006 durch die Internationale Astronomische Union neu definiert wurden (2).
Sie werden auch als Wandelsterne bezeichnet. Das Wort Planet stammt aus dem Griechischen und geht auf „Wanderer“ zurück (2).
Der Mensch hat die Planeten durch Sonden bereits gut erforscht.
Von den acht Planeten, sind außer Uranus und Neptun, alle mit bloßem Auge am Nachthimmel zu erkennen. Ihre Besonderheiten entfalten sie allerdings erst im Fernrohr.
Beeindruckend sind die Phasen der Venus, ähnlich unseres Erdtrabanten. Schön anzusehen sind auch die Wolkenbänder von Jupiter. Seine vier großen Galileischen Monde sind als helle Punkte im Fernrohr zu erkennen.
Wer einmal die Ringe von Saturn gesehen hat, wird dieses Erlebnis nicht so schnell wieder vergessen. Der äußere Ring hat einen Durchmesser von 960.000 km (2).
Für die zahlreichen Objekte zwischen Mars- & Jupiterbahn wurde die Klasse der Asteroiden (Planetoiden) eingeführt (2).
Beobachtungen:
Mars war 2021 wieder in Opposition, hiervon konnte ich auch ein paar Aufnahmen gewinnen. Im Fernrohr waren die Polkappen und einige Strukturen der Oberfläche gut zu erkennen.
Einige Daten zu Mars: Äquatordurchmesser = 6.792,4 km; Abstand zur Sonne = 206,62 bis 249,23 Mill. km; Sonnenumlauf = 1,9 Jahre; Marsdrehung = 24 Std. und 37,4 Min.; Neigung der Äquatorebene zur Bahnebene = 25,19 Grad (1).
Am Abend des 01. März 2023, es sah schon etwas merkwürdig aus, konnte man Venus & Jupiter fast waagerecht nebeneinander stehen sehen. Die sogenannte Konjunktion zwischen Venus & Jupiter fand zwischen dem 01. u. 02. März 2023 statt. Venus zog in weniger als einem Bogengrad Abstand rechts aufsteigend an Jupiter vorbei (optische Wahrnehmung). In Wirklichkeit waren sie Millionen Kilometer von einander entfernt (3).
Anfang des Jahres 2025 stehen am abendlichen Firmament, beginnend im Westen, weiter im hohen Bogen in Richtung Osten, folgende Planeten in relativ kurzen Abständen (optisch) am dunkler werdenden Abendhimmel: Saturn tief im Westen, Venus im Sternbild Fische, Jupiter im Sternbild Stier und Mars im Sternbild Zwillinge.
Nachfolgend einige Bilder:
Quellennachweis:
(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Mars_Planet
(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Planeten
(3) = Kosmos Himmelsjahr 2023 von Hans-Ulrich Keller
Die Friedenseiche bei Hombressen ist weithin sichtbar.
Gepflanzt nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges 1871 (1), ist die Friedenseiche das Wahrzeichen von Hombressen.
Die Hombresser Grundschule ist nach ihr benannt worden.
Auf dem 295 m hohen Warthübel zieht sie im Verlauf eines Jahres eine Vielzahl von Besuchern aus der Region an.
Diese sind von der Stille des Ortes berührt und genießen den weiten Rundumblick, in südliche Richtung sogar bis zum Herkules.
Bedingt durch die Jahreszeiten, den Stand der Sonne, und der unterschiedlichen Witterungseinflüsse, verändert sich ihr Aussehen („Farbenkleid“) ständig.
Auch Feldlerchen und der Rotmilan wurden hier bereits beobachtet.
Nachfolgend einige Vorkommnisse und Ereignisse:
Im Sommer 2020 wurde die Friedenseiche durch Wanderer, Radfahrer und andere Naturliebhaber immer wieder aufgesucht. Ein Wanderer, unterwegs auf dem Märchenweg, war von dem Sonnenuntergang an der Friedenseiche begeistert (Lokale Presse, Juni 2020). Ab Anfang Juli kam ein besonderes Ereignis hinzu, der Komet C/2020 F3 Neowise tauchte am Nord-Himmel auf. Der besonders dunkle Nachthimmel mit geringer Lichtverschmutzung ermöglichte eine sehr gute Beobachtung des Ereignisses. Besucher, welche den Komet hier gesehen haben, waren begeistert.
Im Herbst 2020 konnten immer wieder stimmungsvolle Sonnenauf- & untergänge an der Friedenseiche beobachtet werden.
Am 18. Dezember 2020 konnte man an der Friedenseiche die beiden Planeten Jupiter & Saturn während sie sich annäherten beobachten. Die eigentliche „Große Konjunktion“ am 21. Dezember 2020 war in der gesamten Region wegen starker Bewölkung nicht zu sehen.
Ab dem 06. Februar 2021 brach eine Kaltfront mit viel Schnee in dieser Gegend herein. Am Morgen des 13. Februar 2021 zeigte das Thermometer an der Friedenseiche auf dem Warthübel Minus 24 Grad Celsius an, das Resultat waren Eisblumen.
Ein ganz besonderes Event waren die Festlichkeiten zum 150. Geburtstag der Friedenseiche (vom 27. bis 29. August 2021). Beginn des Festes am Abend des 27. August 2021. Die Friedenseiche war farblich angestrahlt und es gab eine Fackelwanderung hoch auf den Warthübel zur Friedenseiche.
Am Abend des 13.01.2025 war ein besonderes Farbenspiel, hervorgerufen durch die untergehende Sonne, mit anschließendem Abendrot zu beobachten.
Bitte verschaffe Dir anhand der Bilderstrecke selbst einen Eindruck:
Quellennachweis:
(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Hombressen
Der erste größere Wintereinbruch 2025 in fast ganz Deutschland.
Eine Schneewalze zog am 9. Januar über weite Teile des Landes.
Erst als der Schneefall nachließ, und sich klares Wetter mit kalten Temperaturen und Sonnenschein einstellte, zauberte dies vielerorts ein Winter-Wunder-Land hervor.
Nachfolgend erste Winterimpressionen:
Im Beitrag „Heimische Tiere“ zeige ich einige Bilder von hier in Deutschland lebenden Tieren.
So z. B. Vögel, Schmetterlinge, Hummeln und Libellen.
Von den Vögeln halten sich viele ganzjährig, einige nur in der wärmeren Jahreszeit, in heimischen Gärten, Parks, oder auch in freier Natur auf. Der Eisvogel z. B. ist in Gärten nur selten zu beobachten. Er liebt größere Gewässer. Dagegen kommen Meisen, Amseln, Rotkehlchen, Rotschwänzchen, Finken, Bachstelzen, Eichelhäher und durchaus auch der Specht häufiger vor.
Bei den Finken ist der Kernbeißer die größte heimische Finkenart. Charakteristisch ist sein kräftiger Kegelschnabel. Er kommt in Europa, Nordafrika, Ostasien und Japan vor. Das Männchen hat ein intensiv gefärbtes Gefieder.
Unter den Schmetterlingen fällt das Tagpfauenauge besonders auf, es hat einen sehr schönen Farbkontrast. Die Farben kommen nur dann zur Geltung, wenn genügend Sonnenlicht vorhanden ist. Das Tagpfauenauge aus der Familie der Edelfalter wurde zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt (1).
Nachfolgend einige Bildern:
Quellennachweis:
(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tagpfauenauge
Der Komet mit Kurzbezeichnung T-Atlas und der genauen Bezeichnung C/2023 A3 Tsuchinshan-Atlas wurde bereits am 09. Januar 2023 als lichtschwacher Punkt in einer Entfernung von etwa 8 astronomischen Einheiten entdeckt (1).
Ab dem 12. Oktober 2024 konnte man den Komet, welcher in den Medien als Jahrhundertkomet angepriesen wurde, auch endlich in unseren Breiten tief am Horizont im Westen kurz nach Sonnenuntergang beobachten.
Die Besonderheiten sind sein langer Staubschweif und so hat er auch einen Gegenschweif (Anti-Trail) .
Seine Helligkeit nimmt bereits sehr stark ab, er hat seinen sonnennächsten- und erdnächsten Punkt schon passiert.
Nun steigt er stetig höher und kann bis Mitte November 2024 mit einem Fernglas in südwestlicher Richtung in 10 Grad Höhe über dem Horizont aufgesucht werden (1). Seine Pracht entfaltet T-Atlas auf Fotografien.
Leider passte das Wetter vielerorts in Deutschland nicht immer, und man musste um ihn sehen zu können weit fahren. So gelangen mir Aufnahmen von T-Atlas am 15. und 17. Oktober 2024, und dann noch weitere Aufnahmen am 22. und 25. Oktober 2024.
Ende November 2024 wird der flinke Komet wieder in den weiten des Universums verschwunden sein.
Hier könnt Ihr Euch ein paar Bilder von T-Atlas ansehen:
Quellennachweis:
1. VdS Infoblatt am 04.10.2024
Perseiden und Polarlichter sind selten gleichzeitig am Nachthimmel auszumachen.
So passierte es aber in der Nacht vom 12. auf den 13. August 2024.
Die Perseiden-Sternschnuppen haben ihren Ursprung im Kometen 109P/Swift-Tuttle. Jedes Jahr zur gleichen Zeit durchfliegt unsere Erde die Überreste dieses Kometen.
Ausgerechnet in der Nacht des Perseiden-Maximums waren auch gleichzeitig Polarlichter zu sehen.
Diese entstehen durch extrem starke Sonnenwinde, welche auf die Erde treffen. Durch die sehr starke Sonnenaktivität in diesem Jahr gab es vermehrt auch starke Sonnenwinde. Somit konnten selbst in unseren Breiten dieses Jahr Polarlichter gesehen werden.
Bei einem Astronomie-Treffen mit mehreren Astrokollegen in der Nähe von Höxter ging es eigentlich in erster Linie um die Perseiden.
Doch plötzlich um Mitternacht kamen die Polarlichter hinzu, welche aber bereits durch den Deutschen Wetterdienst angekündigt worden waren.
Nachfolgend könnt Ihr Euch durch Bilder einen Eindruck verschaffen:
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