Autor: Johann Spuling (Seite 1 von 6)

Deep-Sky

Deep-Sky, dies sind die unvorstellbaren Weiten des Universums mit Inseln voller Welten.

Es ist der ureigene Wunsch des Menschen den Sternenhimmel zu betrachten. Herauszufinden wie das Sonnensystem, darüber hinaus die Milchstraße und abertausende weitere Galaxien, zurück bis zum Urknall, entstanden sind.

Die Photonen (kleinste Energieteilchen) sind z. T. viele Millionen Jahre unterwegs. Danach treffen sie auf ein menschliches Auge oder einen Foto-Chip und können betrachtet und ausgewertet werden.

Unsere Milchstraße mit einer Ausdehnung von etwa 120.000 LJ beherbergt viele Objekte: Mehrere 100 Milliarden  Sterne, kugelförmige Sternhaufen, Nebel, Quasare, offene Sternhaufen,  mindestens ein Schwarzes Loch im Zentrum, dunkle Materie und auch  Supernova-Überreste. Es gibt viele Objekte in unserer Milchstraße, welche man  bereits mit bloßem Auge erkennen  kann: So z. B. Sterne bis zur Größenklasse 6m,  die Plejaden (M45), den Orionnebel (M42) und  den Kugelsternhaufen (M13) im Sternbild Herkules (1).

Die  Milchstraße gehört zu einem kleinen Galaxienhaufen, der sogenannten „Lokalen Gruppe“ (1). Die größte Galaxie in diesem Haufen ist  die Milchstraße,  gefolgt  von  der Andromeda-Galaxie (M31).   Letztere ist von unserem  Sonnensystem  rund 2,5 Millionen LJ entfernt und nähert sich der Milchstraße immer mehr an(2).

Mit der Astrofotografie kann man viele Objekte im Universums sichtbar machen, welche sonst im Verborgenen bleiben würden. Der Nordamerikanebel (NGC 7000) im Sternbild Schwan ist so ein Objekt, welches erst durch die Fotografie richtig gut sichtbar wird.

Auch die Galaxie M81 im Sternbild Großer Bär, der Pferdekopfnebel und der Nebel M42 im Sternbild Orion sind sehr schöne Fotomotive. M42 ist im Fernrohr bereits sehr beeindruckend anzuschauen, so ist er ein galaktischer Nebel in der näheren Nachbarschaft mit einer Entfernung von 1.350 LJ und  einer der aktivsten Sternenentstehungsgebiete (2) und „ein Schmuckstück“ am Wintersternenhimmel.

Im Frühjahr lohnt es sich u. a. einen Blick auf die Whirlpool-Galaxie M51 im Sternbild Jagdhunde, die Galaxien M65 / M66 im Sternbild Löwe und die Sombrero-Galaxie M104 im Sternbild Jungfrau zu werfen. Letztere ist unglaubliche 30 Mill. LJ von uns entfernt.

M104, M65 und M66 habe ich aktuell am 28. April 2022 aufgenommen.

Ich wünsche Dir/ Euch viel Spaß beim „Durchstöbern“ des Universums:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Andromedagalaxie u. Orionnebel

Naturraum Dörnberg

Der Naturraum Hoher Dörnberg hat einen ganz besonderen Charme.

Es gibt hier auch ein Naturparkzentrum Hoher Dörnberg.

Zu dem Gebiet gehören, Hoher Dörnberg, Helfensteine und Kleiner Dörnberg.

Die Helfensteine dienten bereits als Filmkulisse und erinnern etwas an den Charakter der Alpen.

Von ganz oben, vom Hohen Dörnberg, hat man  einen weiten Blick  in alle Richtungen.  Das Areal lädt sehr zum Wandern und Fotografieren ein.

Bemerkenswert  sind  hier auch  die  Sonnenauf-  &  -untergänge.

Auf dem Areal sind auch Segelflieger stationiert.

Nachfolgend u. a. auch einige aktuelle Bilder vom 06. Mai 2022:

Rundblicke

In diesem  Beitrag  „Rundblicke“ werden von mir verschiedene Regionen und Landschaftsteile in der Nordspitze Hessens und dem angrenzenden Niedersachsen in farbenfrohen Bildern gezeigt.  Es handelt sich hierbei  nicht nur explizit  um ein Motiv bzw. Thema.

So ist die  Nordspitze Nordhessens (Landkreis Kassel) durch eine waldreiche Mittelgebirgslandschaft geprägt, das Gebiet Habichtswald  (höchste Erhebung: 614,7 m), sowie der Reinhardswald (höchste Erhebung: 472,2 m) (1).

Die Regionen Fulda-Werra-Bergland (mit Hohem Meißner 753,6 m), und Kellerwald (675,3 m) grenzen an o. g. Gebiete an (1).

Der Reinhardswald seit 02. Nov. 2017 Naturpark, ist als Ort von Sagen und Legenden, wie Grimmscher Märchen, und besonders durch das Dornröschenschloss Sababurg,  überregional bekannt (2).

Der Naturpark Reinhardswald befindet sich im Norden von Nordhessen zwischen Kassel und Bad Karlshafen sowie Hann. Münden und Hofgeismar. Im Norden und Osten stößt das Waldgebiet an die Weser und im Südosten und Süden an die Fulda, beide Flüsse bilden hiesig die Grenze zu Niedersachsen. Im Westen grenzt er teils an die Esse und im Nordwesten an die Diemel. An den Reinhardswald schließen sich jeweils jenseits der Weser der Solling im Norden, der Kiffing im Nordosten und der Bramwald im Osten an. Im Südosten befindet sich jenseits der Fulda der Kaufunger Wald, nicht weit entfernt ragt südwestlich des Reinhardswaldes oberhalb des Kasseler Talkessels der Habichtswald auf (2).

Jede Jahreszeit hat Ihren Reiz und man kann viele Eindrücke mit der Kamera festhalten.

Weitere aktuelle Aufnahmen vom 04. und 05. Mai 2022 mit dem herausstechenden Gelb der Rapsfelder habe ich diesem Beitrag hinzugefügt.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Durchstöbern der nachfolgenden Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Nordhessen

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhardswald

 

Ahnepark in Vellmar

Der Ahnepark nördlich von Kassel gelegen, gehört zur Stadt Vellmar in Nordhessen und wurde am 21. Juni 1986 eröffnet (1).

Er erstreckt sich von Süden nach Norden entlang der B7 / B83 zwischen Ober- und Niedervellmar (1).

Jetzt in der Frühlingszeit – Ende März / Anfang April – „dreht“ der Park so richtig auf. Narzissen in vielfältigster Form und auch die japanischen Zierkirschen blühen verteilt im ganzen Park. Diese sind gerade zur Zeit sehr auffällig durch ihre Farben und Blütenpracht.

So gibt es auch einige Wasservögel zu beobachten:  z. B. Stockenten, Graugänse, Graubraune Höckergänse und Graureiher, welche sich an den Teichen aufhalten.

Der Park ist abwechslungsreich  angelegt: Wiesen -, Baum -, und Strauchanlagen, Teiche, kleine Brücken über Bachläufe, geschwungene Gehwege,  Skulpturen und Hinweistafeln (1).

Er ist ein wirkliches Kleinod  für Naturliebhaber, Erholungssuchende und Spaziergänger, aber auch für Familien.

In angrenzenden Freizeiteinrichtungen gibt es auch für Sporttreibende Möglichkeiten aktiv zu sein.

Nachfolgend kannst Du Dir ein paar aktuelle Fotos vom Ahnepark ansehen:

Quellennachweis:

(1) https://de.wikipedia/wiki/Ahnepark

 

Erste Frühlingsboten 2022

Die ersten Frühlingsboten schienen den Winter vertreiben zu wollen. Die Nachtfröste blieben noch eine Weile erhalten.

Der meteorologische Frühling klopfte bereits Ende Februar 2022 an unsere „Haustür“ in Nordhessen, offiziell begann er am 01. März 2022.

Allerdings begann der astronomische Frühling erst am 20. März 2022, die Sonne stand an diesem Datum genau auf dem Äquator und wandert nun weiter nordwärts des Äquators.

So war der Vorfrühling Ende Februar und natürlich ab Anfang März 2022 bereits überall spürbar. Die klaren Signale, welche durch Winterlinge, Krokusse, Schneeglöckchen, aktiver werdende Vögel,  und die immer intensiver scheinende Sonne ausgingen, waren unverkennbar.

In diesem Beitrag kannst Du Dir ein paar Eindrücke dieser Jahreszeitenwende verschaffen.

Nachfolgend eine kurze Fotostrecke aus Nordhessen:

 

 

Eisblumen zur Wintersonnenwende

Es sind die besonderen Wetterphänomene, welche immer wieder zauberhafte Landschaften hervorbringen.

So bildeten sich in Nordhessen, in der näheren Umgebung von Hofgeismar, am Abend des 21. Dezembers 2021 vielerorts dichte Nebelbänke.

Die Temperatur fiel dabei weit unter 0 Grad Celsius, welches zum Niederschlag des Nebels, bis hin zur Bildung von Rauhreif und Eiskristallen führte.

Am frühen Morgen des 22. Dezembers waren viele beeindruckende Eisgebilde, Rauhreif und auch sogenannte Eisblumen zu sehen.

Der Rauhreif hatte die Bäume samt Ästen, viele Gräser, auch die durch Landwirte ausgesäten Wildblumen, sowie auch Senfpflanzen überzogen.

Eine glückliche Fügung war, dass am Morgen des 22. Dezembers in etwas höheren Lagen auch die Sonne schien. Aufgrund des sehr niedrigen  Sonnenstandes in dieser Jahreszeit, und der noch anhaltenden Kälte, blieben die Kunstwerke auch noch eine Weile erhalten.

Die Sonne sorgte so für den nötigen Kontrast, wodurch die ansonsten blassen Winterfarben stärker hervorgehoben wurden.

Solche Phänomene sind meistens nur von kurzer Dauer. Meistens dauern sie nur 1 bis 2 Tage an, oder sind noch viel kürzer.

Also muss man, wenn die Möglichkeit besteht, den Augenblick für Fotos nutzen.

Nachfolgend kannst Du Dir selbst einen Eindruck durch die Fotos in meiner Galerie verschaffen:

 

Friedenseiche Hombressen

Die Friedenseiche bei Hombressen ist weithin sichtbar.

Gepflanzt nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges 1871 (1), ist die Friedenseiche das Wahrzeichen von Hombressen.

Die Hombresser Grundschule ist nach ihr benannt worden.

Auf dem 295 m hohen Warthübel, zwischen Carlsdorf und Hombressen, zieht sie im Verlauf eines Jahres eine Vielzahl von Besuchern aus der Region an.

Diese sind von der Stille des Ortes berührt und genießen den weiten Rundumblick, in südliche Richtung sogar bis zum Herkules.

Bedingt durch die Jahreszeiten, den Stand der Sonne, und der unterschiedlichen Witterungseinflüsse, verändert sich ihr Aussehen („Farbenkleid“) ständig. Es benötigt schon mehrere Aufnahmen, um diese Vielfalt an Veränderungen, Farben und Stimmungen einzufangen und zu dokumentieren.

Auch Feldlerchen und der Rotmilan wurden hier beobachtet.

Nachfolgend eine kurze zeitliche Dokumentation einiger Ereignisse:

Im Sommer 2020 wurde die Friedenseiche durch Wanderer, Radfahrer und andere Naturliebhaber immer wieder aufgesucht. Ein Wanderer, unterwegs auf dem Märchenweg, war von dem Sonnenuntergang an der Friedenseiche begeistert (Lokale Presse, Juni 2020). Ab Anfang Juli kam ein besonderes Ereignis hinzu, der Komet C/2020 F3 Neowise tauchte am Nordwest-Himmel auf. Da zeigte sich die ganze Qualität des Areals Friedenseiche, der besonders dunkle Nachthimmel mit geringer Lichtverschmutzung. Viele Besucher, welche sich den Komet angesehen hatten, waren beeindruckt.

Sodann im Herbst 2020 konnten immer wieder stimmungsvolle Sonnenauf- & untergänge an der Friedenseiche beobachtet werden. Mit etwas Glück war dann auch noch ein Morgen- oder Abendrot dabei.

Am 18. Dezember 2020 konnte man an der Friedenseiche die beiden Planeten Jupiter & Saturn während sie sich annäherten beobachten. Die eigentliche „Große Konjunktion“ am 21. Dezember 2020 war in der gesamten Region wegen starker Bewölkung nicht zu sehen.

Ab dem 06. Februar 2021 brach eine Kaltfront mit viel Schnee in dieser Gegend herein. Am Morgen des 13. Februar zeigte das Thermometer an der  Friedenseiche auf dem Warthübel Minus 24 Grad Celsius an.

Ein ganz besonderes Event waren die Festlichkeiten zum 150. Geburtstag der Friedenseiche (27. – 29. August 2021). Es ging am Abend des 27. August stimmungsvoll los. Die Friedenseiche war farblich angestrahlt und es gab eine Fackelwanderung hoch auf den Warthübel zur Friedenseiche.

Noch zu erwähnen ist das Morgenrot am 30. Oktober 2021, welches erst spärlich begann, dann aber richtig „Aufdrehte“.

In der Gallerie findest Du Aufnahmen von der Friedenseiche Hombressen mit verschiedenen Ereignissen, Stimmungen und Wettersituationen:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Hombressen

Urwald Sababurg

Im Urwald Sababurg Natur erleben.

Dieses natürliche Waldgebiet im Reinhardswald  nahe der Sababurg gelegen, steht unter Natur- und Landschaftsschutz. Der Urwald Sababurg  ging  aus einem Hutewald hervor, und ist jetzt ein wertvolles  Biotop.  In seiner urwüchsigen Form ist er für ganz Mitteleuropa einzigartig. Der natürlich nachwachsende Wald  ist allerdings nicht das einzige urwaldartige Gebiet in dieser Gegend (1).

Er steht seit 1907 unter Schutz und wurde aus der forstlichen und landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen. Der Urwald Sababurg ist damit Hessens ältestes Naturschutzgebiet. Jeder einzelne Baum ist schon für sich als Denkmal schutzwürdig (1).

Der ursprüngliche Charakter des 92 ha großen „Urwaldes“ wird geprägt von alten Hute-Bäumen. Die mächtigen, knorrigen „800 bis 1000-jährigen Eichen und dick- oder mehrstämmigen Buchen sind Zeugen einer jahrhundertelangen Bewirtschaftung. Zudem wächst auch meterhoher Farn in dem Gebiet, welches seit geraumer Zeit sich selbst überlassen ist (1).

Der Urwald Sababurg ist kein wirklicher Urwald im eigentlichen Sinn, seine Qualität erklärt sich aus der seit der Unterschutzstellung sich weitestgehend wild, natürlich entwickelnden Vegetation einerseits und den uralten und urigen Bäumen aus der Zeit vor dem Nachwachsen eines Waldes andererseits (1).

Gelegen im Kernbereich des Reinhardswaldes, im gemeindefreien Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald, zwischen dem 2,4 km südwestlich liegenden Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck und dem rund 3,8 km nördlich gelegenen Gottsbüren (Ortsteil von Trendelburg). Östlich an sein Gebiet stößt der an der Sababurg befindliche Tierpark Sababurg, der wie der nach der Burg benannte Ortsteil zu Beberbeck gehört. Südwestlich vorbei fließt im benachbarten Naturschutzgebiet Oberes Holzapetal etwa in Südost-Nordwest-Richtung mit der Holzape ein Zufluss der Diemel (1).

Der Urwald im Winter hat seinen ganz besonderen Reiz. Die Aufnahmen vom 27. Januar 2021 belegen dies. Starker Schneefall verwandelte den Urwald Sababurg in kürzester Zeit in eine bezaubernde Winterlandschaft.

Je nach Jahreszeit bekommt man im Urwald Sababurg immer wieder ein anderes Bild präsentiert. Schön und stimmungsvoll, ja manchmal auch mystisch, ist der herbstliche Urwald mit seiner Farbenpracht und dem ständigen Lichtspiel der Sonne.

Nachfolgend einige Bilder, aktuell auch vom 23. und 29. Oktober 2021:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Urwald Sababurg

Herbstliches Nordhessen 2021

Der Herbst 2021 mit seinem Facettenreichtum hat auch in Nordhessen Einzug gehalten.

Es sind die besonderen Farben der Landschaft, in erster Linie der Bäume, welche immer wieder faszinieren.

Morgens kurz nach Sonnenaufgang und abends kurz vor Sonnenuntergang kann man vielerorts besonders weiche und kontrastreiche Farbtöne wahrnehmen. So sind es die Bäume mit ihrem Laub welche ein unglaubliches Farbspektrum, von Grün bis Gelb und von Rot bis Braun, dahin zaubern.

Auch kann man zu dieser Jahreszeit morgens Nebelschwaden aufsteigen sehen, oder es glitzert bereits der erste Raureif in der Sonne.

Durch die tiefer stehende Sonne in dieser Jahreszeit werden die Bäume und Wälder durch ihre Strahlen regelrecht durchflutet.

Nachfolgend kannst Du Dir ein paar Impressionen, eingefangen mit der Kamera, ansehen:

 

Tierpark Sababurg

Der Tierpark Sababurg ist ein Wildpark und gehört zum Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck.

Er  liegt im Kernbereich des Reinhardswaldes, zwischen dem etwa 4 km westsüdwestlich liegenden Beberbeck und dem rund 4,5 km nordnordwestlich gelegenen Gottsbüren, einem Ortsteil von Trendelburg. Er breitet sich direkt unterhalb der auf einer Basaltkuppe stehenden Sababurg aus (1).

Der Grundstein wurde 1567 durch den stark an Naturwissenschaften interessierten Landgraf Wilhelm IV (1532-1592) gelegt. So ließ er zwischen 1567 und 1571 das Gelände mit einer fünf Kilometer langen und drei Meter hohen Mauer aus Bruchsteinen einfrieden. Für Jagd und Forschung wurde ein Teil des Areals unter anderem mit Auerochsen, Damwild, weißen Rothirschen, Gämsen, Elche und Rentieren bestückt. Das Areal wurde 1571 als Tiergarten (Thiergarten an der Zapfenburg) angelegt (1).

Lange Zeit diente der Tiergarten auch als Weidefläche für Gestütspferde.

Im 18. Jahrhundert hatten die hessischen Landgrafen das Interesse an ihm verloren (1).

Nach der Neueröffnung im Jahr 1973 als Tierpark Sababurg, entwickelte sich der Wildpark bis heute ständig weiter (1).

Mit rund 130 ha Fläche zählt er zu den größten und ältesten Wildparks in Europa. Lange Eichenalleen durchziehen den Park, an den westlich der Urwald Sababurg grenzt. Der Park beherbergt auch vom Aussterben bedrohte heimische Tierarten. Eine artgerechte Haltung wird durch großzügig angelegte Freigehege angestrebt (1).

Der Tierpark lädt nicht nur zum Spazierengehen ein, sondern hält auch viele Tiermotive für Fotografen parat.

Nach längerer Pause kehrte im Frühjahr 2021 fast wieder der Normalbetrieb im Tierpark ein. Auch „die Adler“ fliegen wieder.

Am 08. Oktober 2021 hatte ich die Möglichkeit mir das neue Luchsgehege anzusehen. Die Luchse fühlen sich hierin sichtlich wohl.

Nachfolgend kannst Du Dir zu diesem Beitrag auch einige Bilder anschauen:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark Sababurg

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