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Komet Neowise

Der Komet C/2020 F3 Neowise, der hellste Komet seit Hale-Bopp 1997. Er hat schon die Fachwelt überrascht.

So wurde er durch das gleichnamige Weltraumteleskop erst im März diesen Jahres entdeckt (1).

Aus dem äußersten Winkel des Sonnensystems, der Oortschen Wolke, tauchte er jetzt nach ca. 5.000 bis 7.000 Jahren (1) plötzlich wieder in Sonnennähe auf.

Seine geringste Entfernung zur Sonne mit 45 Millionen Kilometern erreichte er am 3. Juli. Die geringste Distanz zur Erde durchlief er am 23. Juli mit 103 Millionen Kilometern (1).

Vom 10.  bis 26. Juli verzeichnete er eine beachtliche Helligkeit von ca. 2 Mag. Dies lud regelrecht dazu ein, ihn mit bloßem Auge zu beobachten. Ideal dafür war der Warthübel mit Friedenseiche bei Hombressen. An diesem Standort in 295 m Höhe hat man eine freie Rundumsicht in alle vier Himmelsrichtungen mit noch wenig Lichtverschmutzung. Dies nutzten auch viele interessierte Besucher aus der Region, welche durch die Lokale Presse auf den Komet aufmerksam gemacht wurden. Zu sehen waren sein 5 Bogengrad langer Staubschweif und sein Kometenkern mit der Koma. Der Gasschweif war nur fotografisch zu erfassen.

Alle Besucher des Standortes Warthübel  waren sehr zufrieden, dort den Kometen einmal mit eigenen Augen gesehen zu haben.

Am 29. Juli hatte er bereits sehr stark an Helligkeit verloren. Zu beachten ist der ab dem 26. Juli sehr stark zunehmende Mond (Aufhellung des Nachthimmels!). Der Komet stand Ende Juli unterhalb des Sternbilds Großer Bär („weit unterhalb der vorderen Deichsel des Großen Wagens“), also sehr weit westlich.

Die Chance ihn ab dem 08. August (der Mond geht dann kurz vor Mitternacht auf) nochmals zu sehen, ist eher gering einzuschätzen. Man sollte auf jeden Fall ein Fernglas zur Hilfe nehmen.

Fazit: Der Komet C/2020 F3 Neowise war ein wirklicher Lichtblick am Nachthimmel. Endlich ein Komet nach Hale-Bopp, der visuell sofort zu sehen war. Das astronomische Highlight im Jahr 2020.

Nachfolgend findest Du ein paar Bilder vom Kometen Neowise, welche ich vom 10. bis 29. Juli auf dem Warthübel aufgenommen habe:

Quellennachweis:

(1) = https://www.focus.de/wissen/weltraum/astronomie/komet-neowise

Jahr 2020: Foto des Monats

In diesem Album findest Du Fotos für jeden Monat, aus dem Jahr 2020.

Ich nenne diesen Bereich daher “ Foto des Monats „. Die Fotos stammen unter anderem aus den Bereichen wunderbare Astronomie, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen, Tieraufnahmen und farbenfrohe Bilder.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anschauen.

Nachfolgend die Fotos bis einschließlich Juli:

Friedenseiche Hombressen

Die Friedenseiche bei Hombressen ist weithin sichtbar.

Gepflanzt nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges 1871 (1), ist die Friedenseiche das Wahrzeichen von Hombressen.

Die Hombresser Grundschule ist nach ihr benannt worden.

Auf dem 295 m hohen Warthübel, zwischen Carlsdorf und Hombressen, zieht sie im Verlauf eines Jahres eine Vielzahl von Besuchern aus der Region an.

Diese sind von der Stille des Ortes berührt und genießen den weiten Rundumblick, in südliche Richtung sogar bis zum Herkules.

Bedingt durch die Jahreszeiten, den Stand der Sonne, und der unterschiedlichen Witterungseinflüsse, verändert sich ihr Aussehen („Farbenkleid“) ständig. Auch Feldlerchen und der Rotmilan wurden hier beobachtet.

Aktuell wurde sie durch Wanderer, Radfahrer und andere Naturliebhaber immer wieder aufgesucht. Ein Wanderer, unterwegs auf dem Märchenweg, war von dem Sonnenuntergang an der Friedenseiche begeistert (Lokale Presse, Juni 2020). Ab Anfang Juli kam ein besonderes Ereignis hinzu, der Komet C/2020 F3 Neowise tauchte am Nordwest-Himmel auf. Da zeigte sich die ganze Qualität der Friedenseiche auf dem Warthübel, der besonders dunkle Nachthimmel mit geringer Lichtverschmutzung. Viele Besucher, die sich den Komet angesehen haben, waren beeindruckt.

Durch nachfolgende Bilder kannst Du Dir selbst einen Eindruck von der Friedenseiche Hombressen verschaffen:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Hombressen

Rundblicke

In diesem  Beitrag  „Rundblicke“, werden von mir verschiedene Regionen   und Sehenswürdigkeiten in der Nordspitze Hessens und dem angrenzenden Niedersachsen in farbenfrohen Bildern gezeigt.  Es handelt sich hierbei  nicht nur explizit  um ein Motiv bzw. Thema.

So ist die  Nordspitze Nordhessens (Landkreis Kassel) durch eine waldreiche Mittelgebirgslandschaft geprägt, das Gebiet Habichtswald  (höchste Erhebung: 614,7 m), sowie der Reinhardswald (höchste Erhebung: 472,2 m) (1).

Die Regionen Fulda-Werra-Bergland (mit Hohem Meißner 753,6 m), und Kellerwald (675,3 m) grenzen an o. g. Gebiete an (1).

Der Reinhardswald seit 02. Nov. 2017 Naturpark, ist als Ort von Sagen und Legenden, wie Grimmscher Märchen, und besonders durch das Dornröschenschloss Sababurg,  überregional bekannt (2).

Der Naturpark Reinhardswald befindet sich im Norden von Nordhessen zwischen Kassel und Bad Karlshafen sowie Hann. Münden und Hofgeismar. Im Norden und Osten stößt das Waldgebiet an die Weser und im Südosten und Süden an die Fulda, beide Flüsse bilden hiesig die Grenze zu Niedersachsen. Im Westen grenzt er teils an die Esse und im Nordwesten an die Diemel. An den Reinhardswald schließen sich jeweils jenseits der Weser der Solling im Norden, der Kiffing im Nordosten und der Bramwald im Osten an. Im Südosten befindet sich jenseits der Fulda der Kaufunger Wald, nicht weit entfernt ragt südwestlich des Reinhardswaldes oberhalb des Kasseler Talkessels der Habichtswald auf (2).

Aktuell gewinnt die heimische Region noch mehr an Bedeutung.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Durchstöbern der nachfolgenden Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Nordhessen

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhardswald

 

Tierpark Sababurg

Der Tierpark Sababurg ist ein Wildpark und gehört zum Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck.

Er  liegt im Kernbereich des Reinhardswaldes, zwischen dem etwa 4 km westsüdwestlich liegenden Beberbeck und dem rund 4,5 km nordnordwestlich gelegenen Gottsbüren, einem Ortsteil von Trendelburg. Er breitet sich direkt unterhalb der auf einer Basaltkuppe stehenden Sababurg aus (1).

Der Grundstein wurde 1567 durch den stark an Naturwissenschaften interessierten Landgraf Wilhelm IV (1532-1592) gelegt. So ließ er zwischen 1567 und 1571 das Gelände mit einer fünf Kilometer langen und drei Meter hohen Mauer aus Bruchsteinen einfrieden. Für Jagd und Forschung wurde ein Teil des Areals unter anderem mit Auerochsen, Damwild, weißen Rothirschen, Gämsen, Elche und Rentieren bestückt. Das Areal wurde 1571 als Tiergarten (Thiergarten an der Zapfenburg) angelegt (1).

Lange Zeit diente der Tiergarten auch als Weidefläche für Gestütspferde.

Im 18. Jahrhundert hatten die hessischen Landgrafen das Interesse an ihm verloren (1).

Nach der Neueröffnung im Jahr 1973 als Tierpark Sababurg, entwickelte sich der Wildpark bis heute ständig weiter (1).

Mit rund 130 ha Fläche zählt er zu den größten und ältesten Wildparks in Europa. Lange Eichenalleen durchziehen den Park, an den westlich der Urwald Sababurg grenzt. Der Park beherbergt auch vom Aussterben bedrohte heimische Tierarten. Eine artgerechte Haltung wird durch großzügig angelegte Freigehege angestrebt (1).

Der Tierpark lädt nicht nur zum Spazierengehen ein, sondern hält auch viele Tiermotive für Fotografen parat.

Nach längerer Pause kehrt langsam wieder der Normalbetrieb im Tierpark ein. Auch „die Adler“ fliegen wieder.

Nachfolgend kannst Du Dir zu diesem Beitrag auch einige aktuelle Bilder anschauen:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark Sababurg

Vaaker Störche

Das Storchenpaar in Vaake (Landkreis Kassel) zieht zur Zeit vier junge Störche groß.

Die Brutzeit bei den Weißstörchen liegt zwischen Anfang April bis Anfang August jeden Jahres (1).

Bei meinen Beobachtungen morgens am 05. und 06. Juni, hatte es den Anschein, als würden die Jungstörche bald Flugübungen unternehmen. Meistens verweilen die Jungstörche tief geduckt in ihrem Horst, der auf einem alten Industrieschornstein thront. Wegen der Höhe des Horstes kann man nicht direkt in das Nest einsehen. Dies hat zur Folge, dass man nicht alle vier Jungstörche gleichzeitig beobachten kann.

Der Nestbau ist bei Störchen nie abgeschlossen, denn in der Regel bleibt das Storchenpaar seinem Horst treu (1).
Das Storchenpaar ist ständig dabei den Horst zu vergrößern bzw. auszubessern und das mit großer Ausdauer. Auch das Futter für die Jungen holen sie zum Teil bis aus einem Umkreis von ca. 5 km Entfernung (1). Die Anflüge der beiden „alten Störche“ auf den Horst sind teils sehr spektakulär.

Die Flügelspannweite bei Störchen kann bis zu 220 cm betragen (1).

In den vergangenen Jahren kam es schon vor, dass die Vaaker-Störche nicht aus Ihrem Winterquartier zurückkamen. Um so erfreulicher ist es, dass sie dieses Jahr wieder da sind. Ich wünsche Dir/ Euch viel Spaß beim Bilder anschauen.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/weißstorch

Urwald Sababurg

Urwald Sababurg,  das  heißt Natur erleben.

Als natürliches Waldgebiet    im Reinhardswald,  nahe der Sababurg  gelegen, steht  er unter Natur- und Landschaftsschutz. Er ging  aus einem Hutewald hervor, und ist jetzt ein wertvolles  Biotop.  In seiner urwüchsigen Form ist er für ganz Mitteleuropa einzigartig. Der natürlich nachwachsende Wald  ist allerdings nicht das einzige urwaldartige Gebiet in dieser Gegend (1).

Er steht seit 1907 unter Schutz und wurde aus der forstlichen und landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen. Der Urwald Sababurg ist damit Hessens ältestes Naturschutzgebiet. Jeder einzelne Baum ist schon für sich als Denkmal schutzwürdig (1).

Der ursprüngliche Charakter des 92 ha großen „Urwaldes“ wird geprägt von alten Hutebäumen. Die mächtigen, knorrigen „800 bis 1000-jährigen Eichen und dick- oder mehrstämmigen Buchen sind Zeugen einer jahrhundertelangen Bewirtschaftung. Zudem wächst auch meterhoher Farn in dem Gebiet, welches seit geraumer Zeit sich selbst überlassen ist (1).

Der Urwald Sababurg ist kein wirklicher Urwald im eigentlichen Sinn, seine Qualität erklärt sich aus der seit der Unterschutzstellung sich weitestgehend wild, natürlich entwickelnden Vegetation einerseits und den uralten und urigen Bäumen aus der Zeit vor dem Nachwachsen eines Waldes andererseits (1).

Gelegen im Kernbereich des Reinhardswaldes, im gemeindefreien Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald, zwischen dem 2,4 km südwestlich liegenden Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck und dem rund 3,8 km nördlich gelegenen Gottsbüren (Ortsteil von Trendelburg). Östlich an sein Gebiet stößt der an der Sababurg befindliche Tierpark Sababurg, der wie der nach der Burg benannte Ortsteil zu Beberbeck gehört. Südwestlich vorbei fließt im benachbarten Naturschutzgebiet Oberes Holzapetal etwa in Südost-Nordwest-Richtung mit der Holzape ein Zufluss der Diemel (1).

Je nach Jahreszeit, bekommt man immer wieder ein anderes Bild präsentiert. Besonders schön ist der herbstliche Urwald, mit seiner Farbenpracht und dem ständigen Lichtspiel der Sonne.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Urwald Sababurg

Hofgeismarer Impressionen

In meinem Beitrag „Hofgeismarer Impressionen“ zeige ich einige farbenfrohe und stimmungsvolle Bilder von Hofgeismar. Ich versuche über meine Bilder zu vermitteln, welch eine schöne Ausstrahlung die ehemalige Kreisstadt hat.

Wird sie auch als „Dornröschenstadt“ bezeichnet und kann in normalen Zeiten sehr „lebendig“ sein.

An dieser Stelle möchte ich nicht weiter auf die Historie, bzw. sonstige Daten, gesellschaftlichen – und geschäftlichen Angebote eingehen. Darüber gibt es bereits andere vorhandene Informationsquellen.

Nachfolgend einige Bilder:

 

Deep-Sky

„Deep-Sky“,  unvorstellbare Tiefen des Universums mit Inseln voller Welten.

Es ist der ureigene Wunsch des Menschen den Sternenhimmel zu betrachten. Dabei das Sonnensystem, und darüber hinaus die Milchstraße und abertausende weitere Galaxien zu Erforschen. Er möchte herausfinden, zurück  bis zum Urknall, wie das  Universum entstanden ist.

Die Photonen (kleinste Energieteilchen) sind bis zu abertausende von Jahren, ja sogar viele Millionen Jahre unterwegs, bis sie auf ein menschliches Auge oder eine Fotolinse treffen.

Unsere Milchstraße mit einer Ausdehnung von etwa 120.000 Lj beherbergt viele Objekte: Mehrere 100 Millarden  Sterne, kugelförmige Sternhaufen, Nebel, Quasare, offene Sternhaufen,  mindestens ein Schwarzes Loch im Zentrum, dunkle Materie und auch  Supernova-Überreste. Es gibt viele Objekte in unserer Milchstraße, welche man  bereits mit bloßem Auge erkennen  kann: So z. B. Sterne bis zur Größenklasse 6m,  die Plejaden (M45), den Orionnebel (M42) und  den Kugelsternhaufen (M13) im Sternbild Herkules (1).

Die  Milchstraße gehört zu einem kleinen Galaxienhaufen, der sogenannten „Lokalen Gruppe“ (1). Das größte Objekt in diesem Haufen ist  die Milchstraße,  gefolgt  von  der Andromeda-Galaxie (M31).   Letztere ist von unserem  Sonnensystem  rund 2,5 Millionen Lj entfernt (2).

Mit der Astrofotografie kann man viele Objekte sichtbar machen, welche sonst im Verborgenen bleiben würden.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Andromedagalaxie

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