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Rundblicke

In diesem  Beitrag  „Rundblicke“, werden von mir verschiedene Regionen   und Sehenswürdigkeiten in der Nordspitze Hessens und dem angrenzenden Niedersachsen in farbenfrohen Bildern gezeigt.  Es handelt sich hierbei  nicht nur explizit  um ein Motiv bzw. Thema.

So ist die  Nordspitze Nordhessens (Landkreis Kassel) durch eine waldreiche Mittelgebirgslandschaft geprägt, das Gebiet Habichtswald  (höchste Erhebung: 614,7 m), sowie der Reinhardswald (höchste Erhebung: 472,2 m) (1).

Die Regionen Fulda-Werra-Bergland (mit Hohem Meißner 753,6 m), und Kellerwald (675,3 m) grenzen an o. g. Gebiete an (1).

Der Reinhardswald seit 02. Nov. 2017 Naturpark, ist als Ort von Sagen und Legenden, wie Grimmscher Märchen, und besonders durch das Dornröschenschloss Sababurg,  überregional bekannt (2).

Der Naturpark Reinhardswald befindet sich im Norden von Nordhessen zwischen Kassel und Bad Karlshafen sowie Hann. Münden und Hofgeismar. Im Norden und Osten stößt das Waldgebiet an die Weser und im Südosten und Süden an die Fulda, beide Flüsse bilden hiesig die Grenze zu Niedersachsen. Im Westen grenzt er teils an die Esse und im Nordwesten an die Diemel. An den Reinhardswald schließen sich jeweils jenseits der Weser der Solling im Norden, der Kiffing im Nordosten und der Bramwald im Osten an. Im Südosten befindet sich jenseits der Fulda der Kaufunger Wald, nicht weit entfernt ragt südwestlich des Reinhardswaldes oberhalb des Kasseler Talkessels der Habichtswald auf (2).

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Durchstöbern.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Nordhessen

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhardswald

 

Urwald Sababurg

Urwald Sababurg,  das  heißt Natur erleben.

Als natürliches Waldgebiet    im Reinhardswald,  nahe der Sababurg  gelegen, steht  er unter Natur- und Landschaftsschutz. Er ging  aus einem Hutewald hervor, und ist jetzt ein wertvolles  Biotop.  In seiner urwüchsigen Form ist er für ganz Mitteleuropa einzigartig. Der natürlich nachwachsende Wald  ist allerdings nicht das einzige urwaldartige Gebiet in dieser Gegend (1).

Er steht seit 1907 unter Schutz und wurde aus der forstlichen und landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen. Der Urwald Sababurg ist damit Hessens ältestes Naturschutzgebiet. Jeder einzelne Baum ist schon für sich als Denkmal schutzwürdig (1).

Der ursprüngliche Charakter des 92 ha großen „Urwaldes“ wird geprägt von alten Hutebäumen. Die mächtigen, knorrigen „800 bis 1000-jährigen Eichen und dick- oder mehrstämmigen Buchen sind Zeugen einer jahrhundertelangen Bewirtschaftung. Zudem wächst auch meterhoher Farn in dem Gebiet, welches seit geraumer Zeit sich selbst überlassen ist (1).

Der Urwald Sababurg ist kein wirklicher Urwald im eigentlichen Sinn, seine Qualität erklärt sich aus der seit der Unterschutzstellung sich weitestgehend wild, natürlich entwickelnden Vegetation einerseits und den uralten und urigen Bäumen aus der Zeit vor dem Nachwachsen eines Waldes andererseits (1).

Gelegen im Kernbereich des Reinhardswaldes, im gemeindefreien Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald, zwischen dem 2,4 km südwestlich liegenden Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck und dem rund 3,8 km nördlich gelegenen Gottsbüren (Ortsteil von Trendelburg). Östlich an sein Gebiet stößt der an der Sababurg befindliche Tierpark Sababurg, der wie der nach der Burg benannte Ortsteil zu Beberbeck gehört. Südwestlich vorbei fließt im benachbarten Naturschutzgebiet Oberes Holzapetal etwa in Südost-Nordwest-Richtung mit der Holzape ein Zufluss der Diemel (1).

Je nach Jahreszeit, bekommt man immer wieder ein anderes Bild präsentiert. Besonders schön ist der herbstliche Urwald, mit seiner Farbenpracht und dem ständigen Lichtspiel der Sonne.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Urwald Sababurg

Jahr 2020: Foto des Monats

In diesem Album findest Du Fotos für jeden Monat, aus dem Jahr 2020.

Ich nenne diesen Bereich daher “ Foto des Monats „. Die Fotos stammen unter anderem aus den Bereichen wunderbare Astronomie, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen, Tieraufnahmen und farbenfrohe Bilder.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anschauen.

Nachfolgend die Fotos bis einschließlich Mai:

Hofgeismarer Impressionen

In meinem Beitrag „Hofgeismarer Impressionen“ zeige ich einige farbenfrohe und stimmungsvolle Bilder von Hofgeismar. Ich versuche über meine Bilder zu vermitteln, welch eine schöne Ausstrahlung die ehemalige Kreisstadt hat.

Wird sie auch als „Dornröschenstadt“ bezeichnet und kann in normalen Zeiten sehr „lebendig“ sein.

An dieser Stelle möchte ich nicht weiter auf die Historie, bzw. sonstige Daten, gesellschaftlichen – und geschäftlichen Angebote eingehen. Darüber gibt es bereits andere vorhandene Informationsquellen.

Nachfolgend einige Bilder:

 

Deep-Sky

„Deep-Sky“,  unvorstellbare Tiefen des Universums mit Inseln voller Welten.

Es ist der ureigene Wunsch des Menschen den Sternenhimmel zu betrachten. Dabei das Sonnensystem, und darüber hinaus die Milchstraße und abertausende weitere Galaxien zu Erforschen. Er möchte herausfinden, zurück  bis zum Urknall, wie das  Universum entstanden ist.

Unsere Milchstraße mit einer Ausdehnung von etwa 120.000 Lj beherbergt viele Objekte: Mehrere 100 Millarden  Sterne, kugelförmige Sternhaufen, Nebel, Quasare, offene Sternhaufen,  mindestens ein Schwarzes Loch im Zentrum, dunkle Materie und auch  Supernova-Überreste. Es gibt viele Objekte in unserer Milchstraße, welche man  bereits mit bloßem Auge erkennen  kann: So z. B. Sterne bis zur Größenklasse 6m,  die Plejaden (M45), den Orionnebel (M42) und  den Kugelsternhaufen (M13) im Sternbild Herkules (1).

Die  Milchstraße gehört zu einem kleinen Galaxienhaufen, der sogenannten „Lokalen Gruppe“ (1). Das größte Objekt in diesem Haufen ist  die Milchstraße,  gefolgt  von  der Andromeda-Galaxie (M31).   Letztere ist von unserem  Sonnensystem  rund 2,5 Millionen Lj entfernt (2).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Andromedagalaxie

Friedenseiche Hombressen

Die Friedenseiche bei Hombressen ist weithin sichtbar.

Gepflanzt nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges 1871 (1), ist die Friedenseiche das Wahrzeichen von Hombressen.

Die Hombresser Grundschule ist nach ihr benannt worden.

Auf dem 295 m hohen Warthübel, zwischen Carlsdorf und Hombressen, zieht sie im Verlauf eines Jahres eine Vielzahl von Besuchern aus der Region an.

Diese sind von der Stille des Ortes berührt und genießen den weiten Rundumblick, in südliche Richtung sogar bis zum Herkules.

Bedingt durch die Jahreszeiten, den Stand der Sonne, und der unterschiedlichen Witterungseinflüsse, verändert sich ihr Aussehen („Farbenkleid“) ständig. Auch Feldlerchen und der Rotmilan wurden hier beobachtet.

Nachfolgend  einige  Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Hombressen

Mond

Der Erdmond ist ständiger Begleiter unserer Erde und ein sehr interessantes Himmelsobjekt.

Er begeistert nicht nur durch seine unterschiedlichen Phasen, sondern auch durch sein mystisches Erscheinungsbild.

Beobachten kann man seine vielen Krater, Mare und tiefen Gräben auf der uns zugewandten Seite.

Er  ist ein natürlicher Satellit der Erde mit einer mittleren Distanz von 384.400 km  (1) und  bietet sich förmlich für jeden Himmelsbeobachter an.

Sein Durchmesser beträgt 3.476 km, und  ist damit  der fünftgrößte Mond im Sonnensystem (2).

Aufgrund seiner geringen Entfernung zur Erde, kann man ihn auch ohne Fernrohr gut beobachten. Alle 29,5 Tage durchläuft er einen vollständigen Zyklus von Neumond über Erstes Viertel, Vollmond und Letztes Viertel bis Neumond (1).

Seine Bahnebene um die Erde ist zur Ekliptik um rund 5° geneigt (1). Durch diesen Umstand, kommt es nicht regelmäßig zu einer Sonnenfinsternis bei Neumond bzw. Mondfinsternis bei Vollmond. Er muss sich in der Nähe, oder direkt  auf einen der beiden Knotenpunkte zur Ekliptik aufhalten.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Mond

Internationale Raumstation (ISS)

ISS heißt auf Englisch: „International Space Station“ (1).

Sie ist z. Zt. die einzige ständig bemannte Raumstation und wird in internationaler Kooperation von 16 Staaten bzw. fünf Raumfahrtagenturen betrieben. Seit 1998 befindet sich die ISS im Bau und ist seit dem 2. November 2000 dauerhaft von Raumfahrern bewohnt (1).

Mit einer Bahnneigung von 51,6° umkreist sie in ca. 400 km Höhe in östliche Richtung in 93 Minuten die Erde. Die räumliche Ausdehnung beträgt je nach Solarausrichtung etwa 109 m x 51 m x 73 m (1).

Ein Foto von der ISS anzufertigen, das ist ungefähr so, als würde man versuchen von Kassel aus ein Fußballfeld in Ingolstadt abzulichten.

Am 28. März 2020 gelangen mir beim Überflug der ISS über den nordhessischen Nachthimmel vier Aufnahmen.

Ich wünsche Dir/ Euch viel Spaß beim Anschauen.

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Internationale_Raumstation

 

Drei Burgen in der Nordspitze

In der Nordspitze Hessens gibt es  die drei bekannten mittelalterlichen Burgen: Die Krukenburg, die Sababurg und die Trendelburg.

Um diese drei alten Bauwerke ranken sich Märchen und auch einige Erzählungen.

So ist die Krukenburg in Helmarshausen zwar eine Ruine, aber sie ist ein lohneswertes Ziel.

Sie steht als Höhenburg etwa 290 m nördlich des Dorfes Helmarshausen, einem unweit vom Nordende des Reinhardswaldes gelegenen Stadtteil von Bad Karlshafen. Sie befindet sich auf dem 184,2 m  ü. dem Meeresspiegel hohen Waltersberg. Inmitten der Burganlage steht ein ab 1107 errichteter Kirchenbau, dessen Grundriss in Form eines Kreuzes um einen Rundbau von über 13 m Durchmesser gebildet wird. Dieser Zentralbau wurde 1126 fertiggestellt und durch den Paderborner Erzbischof Heinrich II. von Werl Johannes dem Täufer geweiht. Der Bau folgte dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem (1).

Die Sababurg zieht weit über die Region  hinaus Besucher  an,  auch  schon  wegen  des Märchens „Dornröschen“ und  dem in der Nähe liegenden Tierpark Sababurg.

Früher wurde sie erst „Zappenburg“, dann „Zapfenburg“ genannt. Sie entstand ab 1334 als „Zappenburg zum Schutz der Pilger des nahen Wallfahrtorts Gottsbüren. Aus der mittelalterlichen Burganlage ging ab 1490 das Jagdschloss  „Zapfenburg hervor. Ab dem Jahr 1957 wurde die Burg restauriert. Auch jetzt in der Gegenwart stehen weitere Restaurierungen an. Sababurg gehört zu Beberbeck, einem Stadtteil von Hofgeismar (2).

Die Trendelburg ist noch voll erhalten und thront stolz oben auf dem Berg der Stadt mit gleichem Namen. Sie gilt als das Wahrzeichen der Stadt.

Die Burg Trendelburg wurde als Höhenburg im 13.  Jahrhundert (1249–1311) durch Konrad III. von Schöneberg erbaut. Durch den Halsgraben getrennt, entstand in dieser Zeit vor der Burg auf dem Bergrücken eine kleine Siedlung mit zwei Tore und einer Stadtmauer. Hieraus entwickelte sich die heutige Stadt Trendelburg (3).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://wikipedia.org/wiki/Krukenburg

(2) = https://wikipedia.org/wiki/Sababurg

(3) = https://wikipedia.org/wiki/Trendelburg

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