Willkommen

Ich begrüße meine Besucher auf meiner Internetseite.

Deep-Sky

„Deep-Sky“,  unvorstellbare Weiten und Tiefen des Universums mit Inseln voller Welten.

Es ist der ureigene Wunsch des Menschen den Sternenhimmel zu betrachten. Das  Sonnensystem, und darüber hinaus die Milchstraße und abertausende weitere Galaxien zu Erforschen.   Bis zurück  zum Urknall herauszufinden wie das  Universum entstanden ist.

Unsere Milchstraße mit einer Ausdehnung von etwa 120.000 Lj beherbergt viele Objekte: Mehrere 100 Millarden  Sterne, kugelförmige Sternhaufen, Nebel, Quasare, offene Sternhaufen,  mindestens ein Schwarzes Loch im Zentrum, dunkle Materie und auch  Supernova-Überreste. Es gibt viele Objekte in unserer Milchstraße, welche man  bereits mit bloßem Auge erkennen  kann: So z. B. Sterne bis zur Größenklasse 6m,  die Plejaden (M45), den Orionnebel (M42) und  den Kugelsternhaufen (M13) im Sternbild Herkules (1).

Die  Milchstraße gehört zu einem kleinen Galaxienhaufen, der sogenannten „Lokalen Gruppe“ (1). Das größte Objekt in diesem Haufen ist  die Milchstraße,  gefolgt  von  der Andromeda-Galaxie (M31).   Letztere ist von unserem  Sonnensystem  rund 2,5 Millionen Lj entfernt (2).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Andromedagalaxie

Mond

Der Erdmond ist ständiger Begleiter unserer Erde und ein sehr interessantes Himmelsobjekt.

Er begeistert nicht nur durch seine unterschiedlichen Phasen, sondern auch durch sein mystisches Erscheinungsbild.

Beobachten kann man seine vielen Krater, Mare und tiefen Gräben auf der uns zugewandten Seite.

Er  ist ein natürlicher Satellit der Erde mit einer mittleren Distanz von 384.400 km  (1) und  bietet sich förmlich für jeden Himmelsbeobachter an.

Sein Durchmesser beträgt 3.476 km, und  ist damit  der fünftgrößte Mond im Sonnensystem (2).

Aufgrund seiner geringen Entfernung zur Erde, kann man ihn auch ohne Fernrohr gut beobachten. Alle 29,5 Tage durchläuft er einen vollständigen Zyklus von Neumond über Erstes Viertel, Vollmond und Letztes Viertel bis Neumond (1).

Seine Bahnebene um die Erde ist zur Ekliptik um rund 5° geneigt (1). Durch diesen Umstand, kommt es nicht regelmäßig zu einer Sonnenfinsternis bei Neumond bzw. Mondfinsternis bei Vollmond. Er muss sich in der Nähe, oder direkt  auf einen der beiden Knotenpunkte zur Ekliptik aufhalten.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Mond

Jahr 2020: Foto des Monats

In diesem Album findest Du Fotos für jeden Monat, aus dem Jahr 2020.

Ich nenne diesen Bereich daher “ Foto des Monats „. Die Fotos stammen unter anderem aus den Bereichen wunderbare Astronomie, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen, Tieraufnahmen und farbenfrohe Bilder.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anschauen.

Nachfolgend die Fotos bis einschließlich Februar:

Park Wilhelmsthal

Der Park  Wilhelmsthal mit Schloss  ist ein Kleinod der besonderen Art.

Das Areal liegt nahe der Großstadt Kassel bei Calden im nordhessischen Landkreis Kassel. Die Anlage wurde von 1743 bis 1761 als Lustschloss für den hessischen Landgrafen Wilhelm VIII erbaut und zählt zu den bedeutendsten Rokokoschlössern nördlich des Mains. Das Schloss besitzt einen großflächigen Park mit Wasserspielen. Das Schlossgebäude kann im Rahmen von täglichen Führungen besichtigt werden (1). Eine Führung im Schloss ist nur zu empfehlen.

Einfach einmal durch den tagsüber bis zum Einbruch der Dunkelheit frei zugänglichen Park wandern, ist ein besonders schönes Naturerlebnis. Der Park ist seit 2009 Bestandteil des European Garden Heritage Network (1).

Entgegen üblichen Landschaftsanordnungen liegt das Schloss an der tiefsten Stelle des Parks. Die Gartenanlage wurde als fächerförmiges Dreiachsensystem geplant und ist selbst in eine größere landschaftliche Komposition eingebettet, die im Westen und Osten durch je ein Lindenrondell den Abschluss findet. Die Mittelachse war als wasserführender Kaskadenlauf gedacht, der in das ursprünglich in strenger barocker Symmetrie eingefasste Schlossbassin mündete. Die Ausführung wurde teilweise umgesetzt.

Durch den Siebenjährigen Krieg kamen die Arbeiten zum Ruhen. Es kam 1762 zu einer blutigen Schlacht am Schloss. Noch heute befindet sich ein Massengrab französischer Soldaten im Schlosspark. Diese Schlacht wird in der Erzählung vom „Tambour von Wilhelmsthal“ aufgegriffen, eines halbwüchsigen Trommlers der Braunschweiger Truppen, der durch ein falsches Trommelsignal versehentlich den Angriff statt des Rückzuges auslöste und somit unerwartet den Sieg über die französischen Truppen herbeiführte (1).

Um 1800 wurde der Park zu einem Landschaftspark  mit lockerer Bewaldung weiterentwickelt und das Bassin einem natürlich entstandenen Teich im Grünen angepasst. Die Kaskaden wurden zugeschüttet, und aus den Steinen der Kaskaden der Mittelachse wurde ein gotisierter Aussichtsturm gebaut (1).

Nachfolgend  einige  Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Wilhelmsthal_(Calden)

Friedenseiche Hombressen

Die Friedenseiche bei Hombressen ist weithin sichtbar.

Gepflanzt nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges 1871 (1), ist die Friedenseiche das Wahrzeichen von Hombressen.

Die Hombresser Grundschule ist nach ihr benannt worden.

Auf dem 295 m hohen Warthübel, zwischen Carlsdorf und Hombressen, zieht sie im Verlauf eines Jahres eine Vielzahl von Besuchern aus der Region an.

Diese sind von der Stille des Ortes berührt und genießen den weiten Rundumblick, in südliche Richtung sogar bis zum Herkules.

Bedingt durch die Jahreszeiten, den Stand der Sonne, und der unterschiedlichen Witterungseinflüsse, verändert sich ihr Aussehen („Farbenkleid“) ständig. Auch Feldlerchen und der Rotmilan wurden hier beobachtet.

Nachfolgend  einige  Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Hombressen

Jahr 2019: Foto des Monats

In diesem Album findest Du  Fotos für jeden Monat, aus  dem  Jahr 2019. Ich nenne diesen Bereich daher “ Foto des Monats „. Die Fotos stammen unter anderem aus den Bereichen wunderbare Astronomie, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen,  Tieraufnahmen und  farbenfrohe Bilder.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anschauen.

Nachfolgend die Fotos bis einschließlich Dezember:

Merkurtransit 2019

Der Merkurtransit vom 11. November 2019, eine „Mini-Sonnenfinsternis“.

Es war ein Ereignis, fast genauso spannend bzw. spektakulär wie eine normale Sonnenfinsternis, welche durch den Neumond hervorgerufen wird. Der Merkurtransit  gehört  somit zu den Sonnenfinsternissen, wenn es auch nur eine sehr kleine Sonnenfinsternis ist.  Man hat bei diesem Ereignis das Gefühl eines wirklichen kosmischen „Life-Erlebnisses“. Wobei dann auch noch relativ schnelle astronomische Abläufe sichtbar und erlebbar werden. Merkur benötigt für einen Sonnenumlauf nur 88 Tage (2).

Ein Pünktchen vor der Sonnenscheibe. Der Größenvergleich: Sonnendurchmesser = 1,4 Mill. km, Merkurdurchmesser = 4.879,4 km (1). Während der Beobachtung betrug die  Größe der Merkurscheibe  nur den  194. Teil der Sonnenscheibe (2).

Beim diesjährigen Transit wurde außerdem eine sehr geringe Distanz zum Sonnenscheibenmittelpunkt erreicht. Merkur befand sich zum Einen wieder in unterer Konjunktion zur Sonne, zum Anderen passierte er fast gleichzeitig seinen aufsteigenden Knoten, den Kreuzungspunkt mit der Ekliptik. Die Merkurbahn ist 7° zur Erdbahn (Ekliptik) geneigt. Dieses Ereignis sollte insgesamt 5h28m 48s andauern. In Mitteleuropa konnten allerdings nur ca. 50% des Ereignisses verfolgt werden, da die Sonne bereits nach der Hälfte des Ereignisses unterging (2). An diesem Tag waren in Deutschland die Wetterbedingungen nicht überall gut. Vielerorts war es bewölkt.

Kontaktdaten vom 11. Nov. 2019 (MEZ): 1. Kontakt: 13h35m29s; 2. Kontakt: 13h37m10s; Mitte: 16h19m39s; 3. Kontakt: 19h02m22s; 4. Kontakt: 19h04m03s (2).

Die Zeitspannen zwischen den einzelnen  Merkurtransiten sind enorm. Der erste selbst miterlebte Merkurtransit fand am 07. Mai 2003 statt.  Die Beobachter in Nordhessen konnten dieses Ereignis bei  hervorragendem Wetter und in voller Länge mit verfolgen.

Nach   13 Jahren und zwei Tagen,   am 09. Mai 2016, war es dann wieder soweit. Auch bei diesem  erneuten Transit waren  die   Wetterbedingungen in Nordhessen  sehr  gut.  Die  Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beobachtung   waren  brilliant. Der 1. Kontakt fand um 13.12 Uhr (MESZ) statt. Das Wetter blieb während der gesamten Laufzeit von sieben Stunden stabil. Die Sonne ging allerdings aufgrund des nicht ebenen Beobachtungsgeländes, das Gelände stieg in Nord-West-Richtung an, vor dem Merkuraustritt unter. Rundherum ein schönes Event, konnte man doch den Größenunterschied zwischen Sonne und Merkur noch einmal deutlich wahrnehmen. Auch die Geschwindigkeit von Merkur war spürbar, und konnte beeindruckend nachvollzogen  werden (3).

Alle drei Merkurtransite waren von ganz Mitteleuropa aus beobachtbar. Der nächste Merkurtransit findet erst im Jahr 2032 statt (2).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Merkur_(Planet)

(2) = Kosmos Himmels-Jahr 2019, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

(3) = Kosmos Himmels-Jahr 2016, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

 

Tierpark Sababurg

Der Tierpark Sababurg ist ein Wildpark und gehört zum Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck.

Er  liegt im Kernbereich des Reinhardswaldes, zwischen dem etwa 4 km westsüdwestlich liegenden Beberbeck und dem rund 4,5 km nordnordwestlich gelegenen Gottsbüren, einem Ortsteil von Trendelburg. Er breitet sich direkt unterhalb der auf einer Basaltkuppe stehenden Sababurg aus (1).

Der Grundstein wurde 1567 durch den stark an Naturwissenschaften interessierten Landgraf Wilhelm IV (1532-1592) gelegt. So ließ er zwischen 1567 und 1571 das Gelände mit einer fünf Kilometer langen und drei Meter hohen Mauer aus Bruchsteinen einfrieden. Für Jagd und Forschung wurde ein Teil des Areals unter anderem mit Auerochsen, Damwild, weißen Rothirschen, Gämsen, Elche und Rentieren bestückt. Das Areal wurde 1571 als Tiergarten (Thiergarten an der Zapfenburg) angelegt (1).

Lange Zeit diente der Tiergarten auch als Weidefläche für Gestütspferde.

Im 18. Jahrhundert hatten die hessischen Landgrafen das Interesse an ihm verloren (1).

Nach der Neueröffnung im Jahr 1973 als Tierpark Sababurg, entwickelte sich der Wildpark bis heute ständig weiter (1).

Mit rund 130 ha Fläche zählt er zu den größten und ältesten Wildparks in Europa. Lange Eichenalleen durchziehen den Park, an den westlich der Urwald Sababurg grenzt. Der Park beherbergt auch vom Aussterben bedrohte heimische Tierarten. Eine artgerechte Haltung wird durch großzügig angelegte Freigehege angestrebt (1).

Der Tierpark lädt nicht nur zum Spazierengehen ein, sondern hält auch viele Tiermotive für Fotografen parat.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark Sababurg

Urwald Sababurg

Urwald Sababurg,  das  heißt Natur erleben.

Als natürliches Waldgebiet    im Reinhardswald,  nahe der Sababurg  gelegen, steht  er unter Natur- und Landschaftsschutz. Er ging  aus einem Hutewald hervor, und ist jetzt ein wertvolles  Biotop.  In seiner urwüchsigen Form ist er für ganz Mitteleuropa einzigartig. Der natürlich nachwachsende Wald  ist allerdings nicht das einzige urwaldartige Gebiet in dieser Gegend (1).

Er steht seit 1907 unter Schutz und wurde aus der forstlichen und landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen. Der Urwald Sababurg ist damit Hessens ältestes Naturschutzgebiet. Jeder einzelne Baum ist schon für sich als Denkmal schutzwürdig (1).

Der ursprüngliche Charakter des 92 ha großen „Urwaldes“ wird geprägt von alten Hutebäumen. Die mächtigen, knorrigen „800 bis 1000-jährigen Eichen und dick- oder mehrstämmigen Buchen sind Zeugen einer jahrhundertelangen Bewirtschaftung. Zudem wächst auch meterhoher Farn in dem Gebiet, welches seit geraumer Zeit sich selbst überlassen ist (1).

Der Urwald Sababurg ist kein wirklicher Urwald im eigentlichen Sinn, seine Qualität erklärt sich aus der seit der Unterschutzstellung sich weitestgehend wild, natürlich entwickelnden Vegetation einerseits und den uralten und urigen Bäumen aus der Zeit vor dem Nachwachsen eines Waldes andererseits (1).

Gelegen im Kernbereich des Reinhardswaldes, im gemeindefreien Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald, zwischen dem 2,4 km südwestlich liegenden Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck und dem rund 3,8 km nördlich gelegenen Gottsbüren (Ortsteil von Trendelburg). Östlich an sein Gebiet stößt der an der Sababurg befindliche Tierpark Sababurg, der wie der nach der Burg benannte Ortsteil zu Beberbeck gehört. Südwestlich vorbei fließt im benachbarten Naturschutzgebiet Oberes Holzapetal etwa in Südost-Nordwest-Richtung mit der Holzape ein Zufluss der Diemel (1).

Je nach Jahreszeit, bekommt man immer wieder ein anderes Bild präsentiert. Besonders schön ist der herbstliche Urwald, mit seiner Farbenpracht und dem ständigen Lichtspiel der Sonne.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Urwald Sababurg

« Ältere Beiträge