Autor: Johann Spuling (Seite 2 von 5)

Jahr 2019: Foto des Monats

In diesem Album findest Du  Fotos für jeden Monat, aus  dem  Jahr 2019. Ich nenne diesen Bereich daher “ Foto des Monats „. Die Fotos stammen unter anderem aus den Bereichen wunderbare Astronomie, stimmungsvolle Landschaftsaufnahmen,  Tieraufnahmen und  farbenfrohe Bilder.

Ich wünsche Dir viel Spaß beim Anschauen.

Nachfolgend die Fotos bis einschließlich Dezember:

Merkurtransit 2019

Der Merkurtransit vom 11. November 2019, eine „Mini-Sonnenfinsternis“.

Es war ein Ereignis, fast genauso spannend bzw. spektakulär wie eine normale Sonnenfinsternis, welche durch den Neumond hervorgerufen wird. Der Merkurtransit  gehört  somit zu den Sonnenfinsternissen, wenn es auch nur eine sehr kleine Sonnenfinsternis ist.  Man hat bei diesem Ereignis das Gefühl eines wirklichen kosmischen „Life-Erlebnisses“. Wobei dann auch noch relativ schnelle astronomische Abläufe sichtbar und erlebbar werden. Merkur benötigt für einen Sonnenumlauf nur 88 Tage (2).

Ein Pünktchen vor der Sonnenscheibe. Der Größenvergleich: Sonnendurchmesser = 1,4 Mill. km, Merkurdurchmesser = 4.879,4 km (1). Während der Beobachtung betrug die  Größe der Merkurscheibe  nur den  194. Teil der Sonnenscheibe (2).

Beim diesjährigen Transit wurde außerdem eine sehr geringe Distanz zum Sonnenscheibenmittelpunkt erreicht. Merkur befand sich zum Einen wieder in unterer Konjunktion zur Sonne, zum Anderen passierte er fast gleichzeitig seinen aufsteigenden Knoten, den Kreuzungspunkt mit der Ekliptik. Die Merkurbahn ist 7° zur Erdbahn (Ekliptik) geneigt. Dieses Ereignis sollte insgesamt 5h28m 48s andauern. In Mitteleuropa konnten allerdings nur ca. 50% des Ereignisses verfolgt werden, da die Sonne bereits nach der Hälfte des Ereignisses unterging (2). An diesem Tag waren in Deutschland die Wetterbedingungen nicht überall gut. Vielerorts war es bewölkt.

Kontaktdaten vom 11. Nov. 2019 (MEZ): 1. Kontakt: 13h35m29s; 2. Kontakt: 13h37m10s; Mitte: 16h19m39s; 3. Kontakt: 19h02m22s; 4. Kontakt: 19h04m03s (2).

Die Zeitspannen zwischen den einzelnen  Merkurtransiten sind enorm. Der erste selbst miterlebte Merkurtransit fand am 07. Mai 2003 statt.  Die Beobachter in Nordhessen konnten dieses Ereignis bei  hervorragendem Wetter und in voller Länge mit verfolgen.

Nach   13 Jahren und zwei Tagen,   am 09. Mai 2016, war es dann wieder soweit. Auch bei diesem  erneuten Transit waren  die   Wetterbedingungen in Nordhessen  sehr  gut.  Die  Voraussetzungen für eine erfolgreiche Beobachtung   waren  brilliant. Der 1. Kontakt fand um 13.12 Uhr (MESZ) statt. Das Wetter blieb während der gesamten Laufzeit von sieben Stunden stabil. Die Sonne ging allerdings aufgrund des nicht ebenen Beobachtungsgeländes, das Gelände stieg in Nord-West-Richtung an, vor dem Merkuraustritt unter. Rundherum ein schönes Event, konnte man doch den Größenunterschied zwischen Sonne und Merkur noch einmal deutlich wahrnehmen. Auch die Geschwindigkeit von Merkur war spürbar, und konnte beeindruckend nachvollzogen  werden (3).

Alle drei Merkurtransite waren von ganz Mitteleuropa aus beobachtbar. Der nächste Merkurtransit findet erst im Jahr 2032 statt (2).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Merkur_(Planet)

(2) = Kosmos Himmels-Jahr 2019, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

(3) = Kosmos Himmels-Jahr 2016, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

 

Tierpark Sababurg

Der Tierpark Sababurg ist ein Wildpark und gehört zum Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck.

Er  liegt im Kernbereich des Reinhardswaldes, zwischen dem etwa 4 km westsüdwestlich liegenden Beberbeck und dem rund 4,5 km nordnordwestlich gelegenen Gottsbüren, einem Ortsteil von Trendelburg. Er breitet sich direkt unterhalb der auf einer Basaltkuppe stehenden Sababurg aus (1).

Der Grundstein wurde 1567 durch den stark an Naturwissenschaften interessierten Landgraf Wilhelm IV (1532-1592) gelegt. So ließ er zwischen 1567 und 1571 das Gelände mit einer fünf Kilometer langen und drei Meter hohen Mauer aus Bruchsteinen einfrieden. Für Jagd und Forschung wurde ein Teil des Areals unter anderem mit Auerochsen, Damwild, weißen Rothirschen, Gämsen, Elche und Rentieren bestückt. Das Areal wurde 1571 als Tiergarten (Thiergarten an der Zapfenburg) angelegt (1).

Lange Zeit diente der Tiergarten auch als Weidefläche für Gestütspferde.

Im 18. Jahrhundert hatten die hessischen Landgrafen das Interesse an ihm verloren (1).

Nach der Neueröffnung im Jahr 1973 als Tierpark Sababurg, entwickelte sich der Wildpark bis heute ständig weiter (1).

Mit rund 130 ha Fläche zählt er zu den größten und ältesten Wildparks in Europa. Lange Eichenalleen durchziehen den Park, an den westlich der Urwald Sababurg grenzt. Der Park beherbergt auch vom Aussterben bedrohte heimische Tierarten. Eine artgerechte Haltung wird durch großzügig angelegte Freigehege angestrebt (1).

Der Tierpark lädt nicht nur zum Spazierengehen ein, sondern hält auch viele Tiermotive für Fotografen parat.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark Sababurg

The Great American Eclipse 2017

„The  Great American  Eclipse  2017“ in den USA im Bundesstaat   Wyoming bei den Cowboys in Riverton.

 Die Sonnenfinsternis vom 21. August 2017 in den USA war die nachfolgende Sonnenfinsternis von 1999 mit der Saros Zyklus-Nr.  145 (1). Genau nach 18 Jahren, 11 Tagen und 8 Stunden war es wieder soweit, der Neumond schob sich bei diesem Zyklus wieder vor die Sonne (2).

Eine Sonnenfinsternis ist immer ein aufregendes, spannendes,  außerordentlich  seltenes  und  mitreißendes  Ereignis.

Der Wunsch diese Sonnenfinsternis zu beobachten, bestand schon bei mir seit einigen Jahren. Die Planungen für diese Reise nahmen meine Frau und ich bereits im November 2016 vor.

Am 18. August ging es endlich los. Wir flogen von Frankfurt aus nach Denver, dann weiter nach Casper im US-Bundesstaat Wyoming. Per Mietauto fuhren wir dann von Casper nach Riverton. Hier trafen wir weitere uns bekannte Enthusiasten  aus Deutschland. Wir wollten uns das Ereignis zusammen in Riverton oder der nahen Umgebung ansehen. Die Wetterprognosen für Riverton waren gut, lagen sie doch immerhin bei 85 % Sichtbarkeit für das Ereignis. Überhaupt wetteiferte Riverton mit dem nahe gelegenen Casper um die Wette. Die besseren Wetterprognosen wechselten zwischen den beiden Städten ständig hin und her.

Unsere kleine Gruppe, bestehend aus insgesamt sieben Personen, suchte einen Tag vor dem Ereignis, einen geeigneten Standort ca. acht Meilen nordöstlich von Riverton an der Hidden Valley Road aus. Der Standort lag ziemlich genau auf der Zentrallinie auf einem Hügel etwas abseits vom Highway auf einer Nebenstraße (3).  Man hatte einen 360 Grad Rundumblick. Von dem höher gelegenen Hügel  aus, würde man auch den Kernschatten besser herannahen sehen. Direkt an dem Highway hatten sich bereits viele Camper in Einbuchtungen niedergelassen.

Sehr früh am 21. August 2017 fuhren wir zum ausgewählten Standort, um  unser Equipment aufzubauen. Die Sonne ging zu diesem Zeitpunkt gerade farbenprächtig über dem Horizont im Osten auf. Es bot sich dem Betrachter ein wunderbares Farbenspiel.  Die Lufttemperatur lag anfänglich bei angenehmen 18 Grad Celsius, später bei über 30 Grad Celsius. Unsere kleine Gruppe  staunte nicht schlecht, dass auch bereits andere Beobachter diesen Standort ausgewählt hatten. Es zeigte sich, dass wir vom nahe gelegenen Highway so gut zu sehen waren, zumindest die Autos, dass immer mehr begeisterte Sonnenbeobachter nachfolgten. Das Gelände war aber so groß, dass für alle Platz vorhanden war. Da waren Familien, welche Ihr Zelt aufgebaut hatten, Camper mit Komplettausrüstung, Motorradfahrer, und weitere Autos mit euphorischen Beobachtern.  Pünktlich zum Ersten Kontakt,  um 10.22 Uhr Ortszeit (3), hatten wir unsere Ausrüstung aufgebaut. Der Himmel war zu Beginn des Ereignisses klar, es zogen im Verlauf der partiellen Phase aber einige Cirren vor die Sonne. Näher zur Totalitätsphase hin,  klarte der Himmel zum Glück wieder auf. Nun stieg bei allen Teilnehmern die Anspannung. Man bekam gerade noch mit, dass ein Camper es sich auf seinem Autodach gemütlich gemacht hatte. Die Kameras klickten in immer kürzeren Sequenzen. Es wurde zunehmend dämmriger.

Um 11.41 Uhr Ortszeit war es dann soweit (3). Es herrschte plötzlich fast komplette Dunkelheit. Für ca. 2,5 Minuten (3) liefen unglaubliche, fast filmische Szenen  für die Beobachter hintereinander ab. Da war der zweite Kontakt mit Perlschnureffekt, die anschließende Korona mit unglaublich langen Streamern, der dritte Kontakt mit Diamanteffekt und gut sichtbaren Protuberanzen. Dann wurde es wieder hell, die Beobachter waren von den Eindrücken begeistert.

Fazit: Eine sehr gut beobachtbare, sehr mitreißende, und sehr eindrucksvolle Sonnenfinsternis, bei der das Wetter im richtigen Moment bis auf den Punkt genau gepasst hat.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Himmels-Jahr 2017, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Saroszyklus

(3) = https://de.wikipedia.org/wiki/Sonnenfinsternis_21._August_2017

Sternenhimmel & Meteore

Den Sternenhimmel & Meteore findest Du in diesem Album.   Überwiegend Fotos der Perseiden und den Sommersternenhimmel,  beobachtet und fotografiert im August 2018 und 2019.

2019 waren nur wenige lichtschwache Perseiden zu sehen.   Die Sommermilchstraße konnte dies aber mehr als wett machen.

Bei der visuellen Beobachtung kommt man ganz ohne optische Hilfsmittel aus. Wichtig ist nur, ab 22.00 Uhr, eine dunkle Stelle ohne störende Lichtquellen aufzusuchen. Das Resultat ist einfach beeindruckend.

Der periodische Sternschnuppenstrom der Perseiden zeigt in jedem Jahr Anfang bis Mitte August,  eine große Zahl an Meteoren (1).

Die maximale Tätigkeit liegt zwischen dem 9. und 13. August. Helle Objekte (0m und heller), Feuerkugeln bzw. Boliden, sind dabei keine Seltenheit. Das Maximum ist vom 12. auf  13. August. Als reichhaltigster Strom des Jahres, kann er doch  immerhin bis zu hundert Sternschnuppen pro Stunde bescheren (1).

Die Sternschnuppen sind sehr schnelle Objekte und sind manchmal nur für einen Bruchteil einer Sekunde zu sehen. Ein Bolide (Feuerkugel) ist etwas länger auszumachen,  verursacht unter Umständen auch Geräusche, und kann auf dem Erdboden aufprallen.

Die Perseiden haben ihren Ursprung im ehemaligen Kometen 109P/ Swift-Tuttle (1). Die Erde durchquert die Überreste dieses Kometen in der angegebenen Zeit.

Außer Sternschnuppen beobachten, kann man Mitte August auch sehr schön den Sternenhimmel erkunden, Sternbilder bestimmen und Planeten aufsuchen. Auch die Milchstraße sollte bei geringer „Lichtverschmutzung“ zu sehen sein.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Himmels-Jahr 2018, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

Heimische Tiere

Unter heimische Tiere ordne ich hier lebende Vögel, Schmetterlinge oder auch  Hummeln, Libellen   und   den Igel ein.

Aufgenommen in heimischen Gärten,  in Parks und freier Natur.

Mit etwas Geduld,  bekommt man  in unserer Region  verschiedene  heimische Tiere zu Gesicht, und  kann diese natürlich auch fotografieren.

Wenn einem dann noch ein scharfes Foto, z. B. von einem    Schmetterling gelingt, kann man richtig froh sein. Denn Schmetterlinge sitzen selten lang auf einem Fleck, sie bewegen sich ständig fort. Besonders das Tagpfauenauge hat mich in seinen Bann gezogen.

Die Farben kommen auch nur dann gut zur Geltung, wenn auch genügend Sonnenlicht vorhanden ist.

Alle heimischen Tiere auf meinen Fotos an dieser Stelle genauer zu beschreiben würde zu weit führen.

Jedoch nachfolgend ein paar Informationen zum Schmetterling Tagpfauenauge:

Das Tagpfauenauge aus der Familie der Edelfalter wurde zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt (1).

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben eine rostrote Flügelgrundfärbung. Das unverkennbare und auffälligste Merkmal sind die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken. Die der Vorderflügel sind innen deutlicher mit einem dunklen Fleck gefärbt. Daneben finden sich am oberen Flügelrand größere schwarze und weiße Flecken, die vom Flügelansatz bis etwa zur Mitte am Rand eng weiß und schwarz gemustert sind. Der Flügelaußenrand beider Flügelpaare ist breit graubraun, genauso wie der Körper und die Flügel um den Ansatz. Die Flügelunterseiten sind fein dunkelgrau und schwarz marmoriert (1).

Die Falter fliegen jährlich in zwei Generationen: Die der ersten Generation fliegen von Juni bis August,  die der zweiten Generation fliegen von August bis Oktober. Nach der Überwinterung können die Falter bereits von März bis Mai beobachtet werden (1).

Männchen des Tagpfauenauges verteidigen nachmittags im Frühjahr und Sommer Territorien in der Nähe von geeigneten Eiablageplätzen (1).

Tagpfauenaugen finden geeignete Nahrungspflanzen aufgrund ihres Geruchs. Tagpfauenaugen, die keine Erfahrung mit Blüten besitzen, bevorzugen den Geruch der für die Art wichtigsten Nahrungspflanzen. Als Reaktion auf Erfolg oder Misserfolg bei der Nektarsuche passen sie ihre Geruchspräferenzen an. Dies ist durch Rezeptoren an ihren  Fühlern möglich (1).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tagpfauenauge

Die Karlsaue mit Orangerie

Die Karlsaue befindet sich in der Kasseler Fulda- Niederung zwischen der Mündung der Drusel unterhalb des ehemaligen Stadtschlosses (heute Standort des Regierungspräsidiums) und den Giesewiesen am Auestadion im Süden (1).

Die Anlage erstreckt sich direkt südöstlich unterhalb der Innenstadt an der Schönen Aussicht, wo sie bis an den Friedrichsplatz heranreicht. Dort führt am Staatstheater die Gustav-MahlerTreppe in den Park hinunter (1).

Der am Hang nach Süden sich erstreckende Bereich ist stark bewaldet.  Zwischen Rosenhang, Kriegerdenkmal und dem Weinberg ist der Park unterschiedlich  gestaltet. Der Verlauf der Drusel trennt den Berghang von der eigentlichen barocken Parkanlage mit Orangerie ab (1).

Die  Parkanlage ist auf  ausschließlich flachem Gelände angelegt worden.  Sie beinhaltet zahlreiche künstlich angelegte  Teiche und kanalartige Wassergräben. Die  Vegetation ist sehr vielfältig.

Vom Barockschloss Orangerie mit dem Astronomisch-Pysikalisches Kabinett, in der Nähe des Regierungspräsidiums, führen drei Achsen von der Karlswiese  zum Großen Bassin und der dahinter liegenden Blumeninsel Siebenbergen (1).

An der weitläufigen Karlswiese stehen  klassizistische  Skulpturen.

An der Orangerie beginnt auch der Planetenwanderweg, der zu großen Teilen innerhalb der Karlsaue verläuft (1).

Im Süden befindet sich  ein großer Teich, in dessen Mitte ein klassizistischer  Tempel auf der Schwaneninsel steht. Der Küchengraben hinter dem Aueteich mündet in eine weitere ringförmige Wasseranlage, die bis zur Blumeninsel Siebenbergen führt und diese umgibt (1).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/karlsaue

Bergpark Wilhelmshöhe

Der Bergpark Wilhelmshöhe gehört zum UNESCO Welterbe und ist ab Juni 2013 Deutschlands 38.  Weltkulturerbe (1).

Er zeichnet sich durch seine Vielfalt und Einmaligkeit aus.

Der Bergpark Wilhelmshöhe befindet sich im Kasseler Stadtteil Wilhelmhöhe. Die Landgrafen und Kurfürsten von Hessen-Kassel ließen ihn 1696 anlegen. Er wurde dann in den darauf folgenden 150 Jahren erweitert (1).

Der Bergpark wurde nach Italienischer Gartenkunst des Barock angelegt. Heute gleicht er eher im unteren Bereich der Idee eines Englischen Landschaftsgartens.

Ab 1701 wurde mit dem Bau des Schlosses, des Oktogons und der Kaskaden begonnen (1).

Der eigentliche Herkules mit der Dachpyramide wurde erst im Jahr 1717 aufgestellt (1).

Die Gesamtlänge der Anlage von der Vexierwassergrotte unterhalb des Oktogons bis zum Neptunbecken, das sich am Ende der 250 Meter langen Kaskade befindet, beträgt ungefähr 320 Meter. Ursprüngliche Planungen, dieses Bauwerk bis hinunter zum Schloss weiterzuführen, wurden nicht umgesetzt. Der untere Bereich des Hanges des Karlsbergs, wurde bis Ende des 18. Jahrhunderts zunächst nur geringfügig umgestaltet (1).

Bekannt ist der Bergpark insbesondere aufgrund der Wasserspiele. Das Wasser fließt dabei im Park vom Herkules über die Kaskaden Richtung Osten zum Schloss Wilhelmshöhe.

Prägend ist bis heute der barocke Karlsberg mit dem heutigen Schloss Wilhelmshöhe.

Die Größe des Bergparks und  das ausgedehnte Wegenetz sind etwas Besonderes. Die aufwendig gestaltete Landschaft des Parks besteht aus vielen aufgelockerten Grünflächen und Mischwald. Dieser besteht aus vielen prächtigen alten Bäumen. Die Waldabschnitte gehen dabei in den Baumbestand des umgebenden Habichtswaldes über.

Südlich der Sichtachse Schloss Wilhelmshöhe-Herkules steht die Löwenburg auf etwa 350 m Höhe. Sie entstand nach Entwürfen von Heinrich Christoph Jussow in der Zeit von 1793 bis 1800. Die Löwenburg ist die Nachahmung einer mittelalterlichen englischen Ritterburg (1).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Bergpark_Wilhelmshöhe

Schlösschen Schönburg

Das Schlösschen Schönburg befindet sich  im Hofgeismarer Park Gesundbrunnen.  Es wurde ehemals auch Montcherie genannt (1).

Von 1787 bis 1790 nach Plänen von Simon Louis du Ry im frühklassizistischen Stil erbaut, diente  das Schloss als Wohnsitz für den Landgrafen Wilhelm IX, den späteren Kurfürsten Wilhelm  I (1).

So dominiert es nicht durch seine bauliche Größe, sondern durch seine Schönheit.

Beschaulich schmiegt sich das kleine Schloss     in  den  Park Gesundbrunnen   ein (1).

Der Park mit z. T.  altem  Baumbestand,  hat eine überschaubare Größe.  Er  bietet viel   Ruhe und lädt zum Spazierengehen ein.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Schlösschen Schönburg

Wunderbares Lempetal

Wunderbares Lempetal,  damit  ist  das   Obere Lempetal bei Hombressen gemeint.

Dieses Areal  steht unter Naturschutz, und kann durch Wandern oder auch per Rad erkundet werden.

Eine  Wanderung kann z. B. an der Stelle  „Zum Steinbülz“ unterhalb des Regenrückhaltebeckens beginnen. Schon bald schweift der Blick über die  wunderbare Flusslandschaft mit dem angrenzenden Reinhardswald. Weiter am dem „Regenrückhaltebecken“ vorbei, kommt man  zur „Furt“ (1) und zur „Lempedickte“ (1).  Der  Weg  führt  fortan      zum „Mühlstädter Teich“ (1). Am Forsthaus Waldhaus vorbei, weiter    durch das Wildschutzgatter bis zum „Udenhäuser Stock“ (Gesamtlänge: ca. 6 km).

Der Naturliebhaber bekommt eine sehr eindrucksvolle natürliche Kleinflusslandschaft, umgeben vom Reinhardswald mit der Vielfalt an Laub- & – Nadelbäumen und anderer Vegetation präsentiert.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Karte: Reinhardswald, Geo Verlag, Frank-Harald  Stahl

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge »