Autor: Johann Spuling (Seite 3 von 6)

Supernova SN2023ixf in Feuerradgalaxie M101

Eine gewaltige Sternenexplosion in der Feuerradgalaxie M101.

Es ist der hellste Supernova-Ausbruch nach mehr als 10 Jahren in M101. (1)

Am 19. Mai 2023 hatte der japanische Forscher Koichi Itagaki diesen Ausbruch in M101 (Entfernung = ca. 21 Mill. LJ) im Sternbild Großer Bär entdeckt. Die Helligkeit, welche immerhin 11mag visuell beträgt, überstrahlt in großen Teilen diese Galaxie. (1)

Man schätzte, dass die SN2023ixf mindestens sechs Wochen zu sehen sein würde. Auch in kleinen Teleskopen konnte man die Supernova als kleinen Stern wahrnehmen.

Die Potsdamer Universität hatte Helligkeitsmessungen durchgeführt, und diese SN als Typ II einer Supernova klassifiziert. Es handelt sich dabei um eine sogenannte Kern-Kollaps Supernova. So ein gewaltiger Ausbruch ist nur bei dem achtfachen Sonnendurchmesser möglich. (1)

Die Frankfurter Rundschau schrieb hierzu: „Die Schwerkraft hat die Oberhand genommen und der Stern ist kollapsartig in sich zusammengefallen“. (2)

In unserer Milchstraße hatte man in den vergangenen Jahren bei dem auffälligen Stern Beteigeuze im Sternbild Orion mit einer Supernova-Explosion gerechnet. Beteigeuze hat sich aber wieder beruhigt. Der letzte Supernova-Ausbruch in unserer Milchstraße fand im Jahr 1054 statt. Die Überreste der SN sind heute noch als Krebsnebel M1 im Sternbild Stier zu sehen. (2)

Nachfolgend kannst Du Dir eine Aufnahme von der SN2023ixf (siehe Markierung) vom 25. Juni 2023 ansehen:

Quellennachweis:

(1) = Potsdamer Universität

(2) = Frankfurter Rundschau

 

 

 

750 Jahre Hombressen

Hombressen zur 750-Jahrfeier in bunten Bildern beim Festumzug.

Der Festumzug am 28. Mai 2023 war ein toller Abschluss der insgesamt vier Festtage.

Der Ort Hombressen zeigte sich im Festumzug sehr bunt und ausdrucksstark. Die Vereine des Ortes präsentierten sich eindrucksvoll mit vielen Fußgruppen und sehr schönen Motivwagen. Zu sehen waren Historie und auch aktuelle Themen zu den Vereinen des Ortes. Man kann zu so einem schönen, ja bunten Festumzug nur gratulieren.

Hinweis: Normalerweise zeige ich auf meiner Homepage ausschließlich Naturfotografien. Dieses Ereignis hatte aber einen so großen Stellenwert, dass es mir sinnvoll erschien, eine kleine Fotostrecke vom Festumzug zu „750 Jahre Hombressen“ hier an dieser Stelle zu präsentieren.

Möchte irgend Einer/Eine auf dieser Plattform  nicht gezeigt werden, kann ich das Bild selbstverständlich sofort wieder entfernen.

Viel Spaß beim Bilder anschauen:

 

 

 

Neandertaler Komet C/2022 E3 (ZTF)

Der „Neandertaler“ Komet C/2022 E3 (ZTF), der „Grüne Komet“.

Ab Mitte Februar 2023 konnte man ihn noch für wenige Tage sehen. Danach trat er seine Rückreise in die Tiefen des Sonnensystems an.

Vor etwa 50.000 Jahren, z. Zt. der Neandertaler, kam er schon einmal in Erdnähe.

Am 01. Februar 2023 passierte er den erdnächsten Punkt mit nur 42 Millionen Kilometern.

Von dem Gasschweif war am 06. Februar leider nicht mehr viel zu sehen. Beobachten konnte man noch den Kometenkern, die grünliche Koma und den kurzen Staubschweif. Um den 5,5 mag hellen Kometen aufzuspüren, benötigte man ein Fernglas oder ein Teleskop.

Am 11. Februar konnte man sich am Planeten Mars (Sternbild Stier) orientieren, an dem er am gleichen Tag nahe vorbeizog.

Anbei könnt Ihr Euch ein paar Bilder von dem Kometen ansehen, welche ich am 06., 07. und 08. Februar 2023 aufgenommen habe.

Viel Spaß dabei:

 

Meine Top Astrofotos

In diesem Beitrag und der mit angefügten Fotogalerie findest Du meine Top 10 Astrofotos.

Die angefügten Fotos zeigen astronomische Motive und Ereignisse über einen längeren Zeitraum hinweg.

Jedes Foto für sich hat auch meistens einen spannenden Hintergrund und eine eigene Geschichte „zu Erzählen“. Es würde an dieser Stelle aber zu weit führen, dies in allen Einzelheiten hier nieder zu schreiben.

Diese Fotos habe ich auch bereits jeweils in meinen astronomischen Themenbeiträgen in dieser Homepage veröffentlicht.

Anzumerken ist noch, dass man natürlich jedes Astrofoto immer noch verbessern kann. Dies erfordert aber meistens ein noch spezielleres  astronomisches Equipment und sehr viel Geduld und Zeit.

Leider sind viele astronomische Ereignisse unumkehrbar, also für lange Zeit nicht mehr zu beobachten, so z. B. der Venustransit.

Ich wünsche Dir / Euch viel Spaß beim Anschauen dieser Fotos:

 

Partielle Sonnenfinsternis 2022

In den Vormittags- und Mittagsstunden fand am Dienstag den 25. Oktober 2022 eine partielle Sonnenfinsternis statt (1).

Diese war von Mitteleuropa aus teilweise in geringen partiellen Phasen sichtbar (1).

Das Maximum fand  am Ort 77 Grad 17 Min. östlicher Länge und 61 Grad 47 Min. nördlicher Breite während des Sonnenuntergangs statt (1).

So wurde z. B. in Kassel ein maximaler Bedeckungsgrad von 25,7 % erreicht. Beginn war um 11h10m, Maximum 12h10m und Ende 13h12m (1).

Die Finsternis war in Nordhessen stark von Wolken beeinträchtigt.

So war auch das Aufsuchen der Sonne und das anschließende Scharfstellen eine Herausforderung.

Die Sonne zeigte sich hier nördlich von Kassel nur einige Male, und selbst dann waren oft leichte Schlieren oder Wolkenfetzen vor der Sonne mit Mond vorhanden.

Es war ein regelrechter Tanz durch die Wolkenbänke. Der erste Kontakt konnte so nicht beobachtet werden. Erst 3 Minuten nach der max. Phase hier am Beobachtungsstandort  zeigte sich die Sonne mit Mond zum ersten Mal.

Auch die Belichtungsverhältnisse wechselten sehr schnell und oft, und waren teilweise unberechenbar. Man musste die ISO-Zahl und auch die Verschlusszeiten ständig ändern bzw. anpassen. Die Blende war durch das Teleskop fest vorgegeben.

So wählte ich zur Sicherheit das geprüfte Filter von der Fa. Baader mit der höheren Dichte von 5,0 aus.

Achtung: Nie mit bloßem Auge in die Sonne blicken. Immer spezielle Sonnenfinsternis-Brillen oder speziell geprüfte Sonnenfilter verwenden. Ohne diesen Schutz drohen unweigerlich irreparable schwere Augenschäden bis hin zur Erblindung.

Nachfolgend kannst Du Dir einige Fotos des Ereignisses ansehen:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos-Himmelsjahr 2022, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller.

 

 

Ostseebilder 2018 & 2022

In diesem Beitrag findest Du Impressionen vom Strand in Kühlungsborn aus dem Jahr 2018 & 2022, sowie der Stadt Wismar 2022.

Sehr schön ist die Brandung der Ostsee gepaart mit stimmungsvollen Sonnenauf- & -untergängen anzusehen. Natürlich auch die tieffliegenden Möwen können inspirieren.

Diese Eindrücke, das Farbenspiel der Sonne, das Meer, oder auch der Hafen von Wismar laden regelrecht zum Fotografieren ein.

Wobei die Sonnenauf- & -untergänge am Meer immer etwas Besonderes darstellen.

Nachfolgend findest Du hierzu einige Aufnahmen:

Naturraum Dörnberg

Der Naturraum Hoher Dörnberg hat einen ganz besonderen Charme.

Am Hohen Dörnberg kreuzen sich mehrere Wanderwege. Also es ist eine besonders lukrative Wandergegend.

Zu dem Gebiet gehören, Hoher Dörnberg mit den Helfensteine, gegenüberliegend der Schreckenberg.

Die Helfensteine dienten bereits als Filmkulisse und erinnern etwas an den Charakter der Alpen.

Von ganz oben, vom Hohen Dörnberg, hat man  einen weiten Blick  in alle Richtungen.

Bemerkenswert  sind  hier auch  die  Sonnenauf-  &  -untergänge.

Nachfolgend einige Bilder:

Rundblicke

In diesem  Beitrag  „Rundblicke“ werden von mir verschiedene Regionen und Landschaftsteile in der Nordspitze Hessens und dem angrenzenden Niedersachsen in farbenfrohen Bildern gezeigt.  Es handelt sich hierbei  nicht nur explizit  um ein Motiv bzw. Thema.

So ist die  Nordspitze Nordhessens (Landkreis Kassel) durch eine waldreiche Mittelgebirgslandschaft geprägt, das Gebiet Habichtswald  (höchste Erhebung: 614,7 m), sowie der Reinhardswald (höchste Erhebung: 472,2 m) (1).

Die Regionen Fulda-Werra-Bergland (mit Hohem Meißner 753,6 m), und Kellerwald (675,3 m) grenzen an o. g. Gebiete an (1).

Der Reinhardswald seit 02. Nov. 2017 Naturpark, ist als Ort von Sagen und Legenden, wie Grimmscher Märchen, und besonders durch das Dornröschenschloss Sababurg,  überregional bekannt (2).

Der Naturpark Reinhardswald befindet sich im Norden von Nordhessen zwischen Kassel und Bad Karlshafen sowie Hann. Münden und Hofgeismar. Im Norden und Osten stößt das Waldgebiet an die Weser und im Südosten und Süden an die Fulda, beide Flüsse bilden hiesig die Grenze zu Niedersachsen. Im Westen grenzt er teils an die Esse und im Nordwesten an die Diemel. An den Reinhardswald schließen sich jeweils jenseits der Weser der Solling im Norden, der Kiffing im Nordosten und der Bramwald im Osten an. Im Südosten befindet sich jenseits der Fulda der Kaufunger Wald, nicht weit entfernt ragt südwestlich des Reinhardswaldes oberhalb des Kasseler Talkessels der Habichtswald auf (2).

Das Schlösschen Schönburg in Hofgeismar möchte ich an dieser Stelle doch hervorheben. Es befindet sich im Hofgeismarer Park Gesundbrunnen. Es wurde ehemals auch Montcherie genannt (3).

Von 1787 bis 1790 nach Plänen von Simon Louis du Ry im frühklassizistischen Stil erbaut, diente das Schloss als Wohnsitz für den Landgrafen Wilhelm IX, den späteren Kurfürsten Wilhelm I (3).

So dominiert es nicht durch seine bauliche Größe, sondern durch seine Schönheit.

Beschaulich schmiegt sich das kleine Schloss in den Park Gesundbrunnen ein (3).

Der Park mit z. T. altem  Baumbestand, hat eine überschaubare Größe. Er bietet viel Ruhe und lädt zum Spazierengehen ein.

Jede Jahreszeit hat Ihren Reiz und man kann viele Eindrücke mit der Kamera festhalten.

Ich wünsche Dir / Euch viel Spaß beim Bilderanschauen:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Nordhessen

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Reinhardswald

(3) = https://de.wikipedia.org/wiki/Schlösschen Schönburg

 

Ahnepark in Vellmar

Der Ahnepark nördlich von Kassel gelegen, gehört zur Stadt Vellmar in Nordhessen und wurde am 21. Juni 1986 eröffnet (1).

Er erstreckt sich von Süden nach Norden entlang der B7 / B83 zwischen Ober- und Niedervellmar (1).

In der Frühlingszeit – Ende März bis Mai  „dreht“ der Park so richtig auf. Narzissen in vielfältigster Form und Farbe, sowie die japanische Zierkirsche in ihrem kräftigen Rosa bis Violett.

So gibt es auch einige Wasservögel zu beobachten:  z. B. Stockenten, Graugänse, graubraune Höckergänse und Graureiher, welche sich an den Teichen aufhalten.

Der Park ist abwechslungsreich  angelegt: Wiesen -, Baum -, und Strauchanlagen, Teiche, kleine Brücken über Bachläufe, geschwungene Gehwege,  Skulpturen und Hinweistafeln (1).

Er ist ein wirkliches Kleinod  für Naturliebhaber, Erholungssuchende und Spaziergänger, aber auch für Familien.

In angrenzenden Freizeiteinrichtungen gibt es auch für Sporttreibende Möglichkeiten aktiv zu sein.

Nachfolgend kannst Du Dir ein paar Fotos vom Ahnepark ansehen:

Quellennachweis:

(1) https://de.wikipedia/wiki/Ahnepark

 

Eisblumen Dez. 2021 & 2022

Es sind die besonderen Wetterphänomene, welche immer wieder zauberhafte Landschaften hervorbringen.

So bildeten sich in Nordhessen, in der näheren Umgebung von Hofgeismar, am Abend des 21. Dezembers 2021 vielerorts dichte Nebelbänke.

Die Temperatur fiel dabei weit unter 0 Grad Celsius, welches zum Niederschlag des Nebels, bis hin zur Bildung von Rauhreif und Eiskristallen führte.

Am frühen Morgen des 22. Dezembers waren viele beeindruckende Eisgebilde, Rauhreif und auch sogenannte Eisblumen zu sehen.

Der Rauhreif hatte die Bäume samt Ästen und auch viele Gräser mit seinem Weiß überzogen.

Eine glückliche Fügung war, dass am Morgen des 22. Dezembers in etwas höheren Lagen auch die Sonne schien. Aufgrund des sehr niedrigen  Sonnenstandes in dieser Jahreszeit, und der noch anhaltenden Kälte, blieben die Kunstwerke auch noch eine Weile erhalten.

Die Sonne sorgte so für den nötigen Kontrast, wodurch die ansonsten blassen Winterfarben stärker hervorgehoben wurden.

Solche Phänomene sind meistens nur von kurzer Dauer und halten meistens nur einige Stunden an.

Eine Eiskristallbildung in Nordhessen in einer so ausgeprägten Form hatten wir schon lange nicht mehr.

Am 17. Dezember 2022 passten auch wieder mehrere Punkte zusammen.

So hatten wir schon Tage zuvor nachts zweistellige Minusgrade. Selbst am Tag war es immer noch sehr frostig kalt.

An diesem Tag bildete sich auch wieder früh morgens starker Nebel, welcher nicht aufstieg, sondern sich auf dem Restschnee der Vortage und der Vegetation niederschlug.

Das Resultat waren große Eiskristalle und ausgeprägter Raureif.

In den Tälern und in den niedrigeren Lagen blieb der Nebel weiter erhalten, wobei in den höheren Lagen bereits die frühmorgendliche Sonne schien. Dies führte teils zu einer gespenstischen Szenerie.

Nachfolgend kannst Du Dir ein paar Eindrücke, welche ich über nachfolgende Bilder gesammelt habe, von diesen Naturereignissen ansehen:

 

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