Schmetterlinge, Hummeln, Libellen,  Vögel und Igel in heimischen Gärten,  in Parks und freier Natur.

Mit etwas Geduld  bekommt man auch in unserer Region, außer einem Igel und anderen heimischen Tieren, auch seltenere Schmetterlinge zu Gesicht, und kann diese auch fotografieren.

Wenn einem dann noch ein scharfes Foto von dem Schmetterling gelingt, kann man richtig froh sein. Denn Schmetterlinge sitzen selten lange auf einem Fleck, sie bewegen sich ständig fort. Besonders das Tagpfauenauge hat mich in seinen Bann gezogen.

Die Farben kommen auch nur dann gut zur Geltung, wenn auch genügend Sonnenlicht vorhanden ist.

Alle heimischen Tiere auf meinen Fotos an dieser Stelle genauer zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen.

Jedoch nachfolgend ein paar Informationen zum Schmetterling Tagpfauenauge:

Das Tagpfauenauge aus der Familie der Edelfalter wurde zum Schmetterling des Jahres 2009 gewählt (1).

Die Falter erreichen eine Flügelspannweite von 50 bis 55 Millimetern. Sie haben eine rostrote Flügelgrundfärbung. Das unverkennbare und auffälligste Merkmal sind die an jeder Vorder- und Hinterflügelspitze gut erkennbaren, schwarz, blau und gelb gefärbten Augenflecken. Die der Vorderflügel sind innen deutlicher mit einem dunklen Fleck gefärbt. Daneben finden sich am oberen Flügelrand größere schwarze und weiße Flecken, die vom Flügelansatz bis etwa zur Mitte am Rand eng weiß und schwarz gemustert sind. Der Flügelaußenrand beider Flügelpaare ist breit graubraun, genauso wie der Körper und die Flügel um den Ansatz. Die Flügelunterseiten sind fein dunkelgrau und schwarz marmoriert (1).

Die Falter fliegen jährlich in zwei Generationen: Die der ersten Generation fliegen von Juni bis August,  die der zweiten Generation fliegen von August bis Oktober. Nach der Überwinterung können die Falter bereits von März bis Mai beobachtet werden (1).

Männchen des Tagpfauenauges verteidigen nachmittags im Frühjahr und Sommer Territorien in der Nähe von geeigneten Eiablageplätzen (1).

Tagpfauenaugen finden geeignete Nahrungspflanzen aufgrund ihres Geruchs. Tagpfauenaugen, die keine Erfahrung mit Blüten besitzen, bevorzugen den Geruch der für die Art wichtigsten Nahrungspflanzen. Als Reaktion auf Erfolg oder Misserfolg bei der Nektarsuche passen sie ihre Geruchspräferenzen an. Dies ist durch Rezeptoren an ihren  Fühlern möglich (1).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tagpfauenauge