Urwald Sababurg,  das  heißt Natur erleben.

Als natürliches Waldgebiet    im Reinhardswald,  nahe der Sababurg  gelegen, steht  er unter Natur- und Landschaftsschutz. Er ging  aus einem Hutewald hervor, und ist jetzt ein wertvolles  Biotop.  In seiner urwüchsigen Form ist er für ganz Mitteleuropa einzigartig. Der natürlich nachwachsende Wald  ist allerdings nicht das einzige urwaldartige Gebiet in dieser Gegend (1).

Er steht seit 1907 unter Schutz und wurde aus der forstlichen und landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen. Der Urwald Sababurg ist damit Hessens ältestes Naturschutzgebiet. Jeder einzelne Baum ist schon für sich als Denkmal schutzwürdig (1).

Der ursprüngliche Charakter des 92 ha großen „Urwaldes“ wird geprägt von alten Hutebäumen. Die mächtigen, knorrigen „800 bis 1000-jährigen Eichen und dick- oder mehrstämmigen Buchen sind Zeugen einer jahrhundertelangen Bewirtschaftung. Zudem wächst auch meterhoher Farn in dem Gebiet, welches seit geraumer Zeit sich selbst überlassen ist (1).

Der Urwald Sababurg ist kein wirklicher Urwald im eigentlichen Sinn, seine Qualität erklärt sich aus der seit der Unterschutzstellung sich weitestgehend wild, natürlich entwickelnden Vegetation einerseits und den uralten und urigen Bäumen aus der Zeit vor dem Nachwachsen eines Waldes andererseits (1).

Gelegen im Kernbereich des Reinhardswaldes, im gemeindefreien Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald, zwischen dem 2,4 km südwestlich liegenden Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck und dem rund 3,8 km nördlich gelegenen Gottsbüren (Ortsteil von Trendelburg). Östlich an sein Gebiet stößt der an der Sababurg befindliche Tierpark Sababurg, der wie der nach der Burg benannte Ortsteil zu Beberbeck gehört. Südwestlich vorbei fließt im benachbarten Naturschutzgebiet Oberes Holzapetal etwa in Südost-Nordwest-Richtung mit der Holzape ein Zufluss der Diemel (1).

Je nach Jahreszeit, bekommt man immer wieder ein anderes Bild präsentiert. Besonders schön ist der herbstliche Urwald, mit seiner Farbenpracht und dem ständigen Lichtspiel der Sonne.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Urwald Sababurg