Monat: Juni 2020

Tierpark Sababurg

Der Tierpark Sababurg ist ein Wildpark und gehört zum Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck.

Er  liegt im Kernbereich des Reinhardswaldes, zwischen dem etwa 4 km westsüdwestlich liegenden Beberbeck und dem rund 4,5 km nordnordwestlich gelegenen Gottsbüren, einem Ortsteil von Trendelburg. Er breitet sich direkt unterhalb der auf einer Basaltkuppe stehenden Sababurg aus (1).

Der Grundstein wurde 1567 durch den stark an Naturwissenschaften interessierten Landgraf Wilhelm IV (1532-1592) gelegt. So ließ er zwischen 1567 und 1571 das Gelände mit einer fünf Kilometer langen und drei Meter hohen Mauer aus Bruchsteinen einfrieden. Für Jagd und Forschung wurde ein Teil des Areals unter anderem mit Auerochsen, Damwild, weißen Rothirschen, Gämsen, Elche und Rentieren bestückt. Das Areal wurde 1571 als Tiergarten (Thiergarten an der Zapfenburg) angelegt (1).

Lange Zeit diente der Tiergarten auch als Weidefläche für Gestütspferde.

Im 18. Jahrhundert hatten die hessischen Landgrafen das Interesse an ihm verloren (1).

Nach der Neueröffnung im Jahr 1973 als Tierpark Sababurg, entwickelte sich der Wildpark bis heute ständig weiter (1).

Mit rund 130 ha Fläche zählt er zu den größten und ältesten Wildparks in Europa. Lange Eichenalleen durchziehen den Park, an den westlich der Urwald Sababurg grenzt. Der Park beherbergt auch vom Aussterben bedrohte heimische Tierarten. Eine artgerechte Haltung wird durch großzügig angelegte Freigehege angestrebt (1).

Der Tierpark lädt nicht nur zum Spazierengehen ein, sondern hält auch viele Tiermotive für Fotografen parat.

Nach längerer Pause kehrt langsam wieder der Normalbetrieb im Tierpark ein. Auch „die Adler“ fliegen wieder.

Nachfolgend kannst Du Dir zu diesem Beitrag auch einige aktuelle Bilder anschauen:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark Sababurg

Vaaker Störche

Das Storchenpaar in Vaake (Landkreis Kassel) zieht zur Zeit vier junge Störche groß.

Die Brutzeit bei den Weißstörchen liegt zwischen Anfang April bis Anfang August jeden Jahres (1).

Bei meinen Beobachtungen morgens am 05. und 06. Juni, hatte es den Anschein, als würden die Jungstörche bald Flugübungen unternehmen. Meistens verweilen die Jungstörche tief geduckt in ihrem Horst, der auf einem alten Industrieschornstein thront. Wegen der Höhe des Horstes kann man nicht direkt in das Nest einsehen. Dies hat zur Folge, dass man nicht alle vier Jungstörche gleichzeitig beobachten kann.

Der Nestbau ist bei Störchen nie abgeschlossen, denn in der Regel bleibt das Storchenpaar seinem Horst treu (1).
Das Storchenpaar ist ständig dabei den Horst zu vergrößern bzw. auszubessern und das mit großer Ausdauer. Auch das Futter für die Jungen holen sie zum Teil bis aus einem Umkreis von ca. 5 km Entfernung (1). Die Anflüge der beiden „alten Störche“ auf den Horst sind teils sehr spektakulär.

Die Flügelspannweite bei Störchen kann bis zu 220 cm betragen (1).

In den vergangenen Jahren kam es schon vor, dass die Vaaker-Störche nicht aus Ihrem Winterquartier zurückkamen. Um so erfreulicher ist es, dass sie dieses Jahr wieder da sind. Ich wünsche Dir/ Euch viel Spaß beim Bilder anschauen.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/weißstorch