Monat: November 2017

Landschaften Australiens 2012

Die Landschaften Australiens.

In der nachfolgenden kurzen Bilderstrecke kann selbstverständlich nur ein kleiner Teil  dieses großen und weiten Landes vorgestellt werden.

In den farbenfrohen Bildern aus dem Jahr 2012 kannst Du Dir selbst einen Eindruck von diesem Kontinent verschaffen.

Die Tour begann in Darwin im Norden, ging weiter mit dem Gain (Zug) nach Alice Springs. Anschließend mit dem Auto zum Ayers Rock (Zentralkontinent). Nach mehrtägigem Aufenthalt am Ayers Rock folgte ein Kontinentalflug nach Adelaide. Von hier ging es mit dem Auto weiter durch eine atemberaubende Landschaft bestehend aus Wäldern, Bergen, Tälern, Wasserfällen und Grasland weiter bis nach Melbourne im Süden.

Auf diesem Weg erfolgte ein Zwischenstopp in den Grampians, bevor es über die „Great Ocean Road“ zum großen Ziel nach Melbourne ging.

Nach ein paar Tagen Aufenthalt ging es nun mit dem Auto weiter zu den Blue Mountains (mit den „Three Sisters“) und dann weiter nach Sydney im Südosten des Kontinents.

Nach weiteren drei Tagen führte wieder ein Kontinentalflug  nach Cairns im Nordosten. Beeindruckend dort ist der angrenzende Urwald und das Great Barrier Reef  weit vorgelagert vor der Küste.

Am 14. November 2012 fand bei Cairns außerdem noch eine totale Sonnenfinsternis statt.

Die erlebten weiten Landschaften dieses Kontinents sind einfach unglaublich abwechslungsreich und einmalig.

Es sind die Wüstenlandschaften im Outback (Zentralkontinent), die Berglandschaften im Norden von Adelaide und Melbourne, sowie auch im Westen von Sydney (Blue Mountains). Aber auch die unglaublich schöne Küste (Great Ocean Road) bei Melbourne ist sehr faszinierend.

Auch ist es einfach dieser Kontrast zwischen den großen Städten und dem Outback, welches das Land so unwirklich erscheinen lässt.

Hier nun die kurze Bilderstrecke:

 

Sonnenfinsternis 2006

Die Totale Sonnenfinsternis 2006 in der Türkei unter der Flagge des Halbmondes.

Am 29. März 2006 fand in der Türkei diese Totale Sonnenfinsternis statt.  In Side konnten wir dieses aufregende Naturschauspiel direkt miterleben.

In den Tagen vor der Finsternis wechselten die Wetterbedingungen noch ständig, von wolkenlosem Himmel bis hin zur massiven Bewölkung. Wetterexperten einer amerikanischen Gruppe konnten alle Zweifel einer Verschlechterung des Wetters beseitigen.

Unsere kleine Gruppe bekam vom Hotelmanager einen sehr guten Standort in der Nähe des Strandes für die Beobachtung zugewiesen. Er sorgte auch für Strom und eine Absperrung des kleinen Areals, so dass wir unsere Instrumente ungestört aufbauen konnten.

Die partielle Phase begann um 12.38 Uhr Ortszeit, die Totalität setzte um 13.55 Uhr ein, wobei alle Beobachter vor Begeisterung aufschrien. Kurz vorher war noch ein wunderschöner Diamantring zu sehen. Die sich aufbauende Korona sah dann aus wie ein Schmetterling. Die Temperatur fiel von vorher 22 Grad Celsius auf 16 Grad Celsius ab. Während der Totalität hörte man das ständige Klacken der Fotoapparate. Nach 3 Minuten und 45 Sekunden Finsternis beendete ein erneuter Diamantring das überwältigende Schauspiel.

Ein Wechselbad der Gefühle: Aufregend,  Gänsehaut pur, der Neumond verdunkelte die Sonne komplett, die Vögel hörten auf zu singen.

Die Beobachter fingen nach der Totalität spontan an Beifall zu klatschen. Es wurde wieder heller. Der visuelle Eindruck des Erlebten prägte sich nachhaltig ein.

Nachfolgend einige Bilder:

[unitegallery solar_eclipse_2006]

 

Venustransit 2004

Venustransit 2004,  die   Venus trat am 08. Juni 2004 nach knapp 122 Jahren wieder vor die Sonne (1).

Dieses äußerst spannende, spektakuläre und extrem seltene astronomische Ereignis, hatte  kein damals lebender  Mensch  jemals erlebt (1).

Keiner wusste so recht, wie das Ereignis ablaufen würde. Man konnte nur spekulieren und sich Ausmalen wie es vielleicht aussehen könnte.  Im  20.  Jahrhundert  fand  überhaupt kein  Transit  statt.  

Dann plötzlich war es so weit,  Venus  zog als dunkle  Scheibe  vor der Sonne vorüber. Mit einer Sonnenfinsternisbrille von 1999 konnte das Ereignis bereits gut visuell beobachtet werden. Noch beeindruckender war die Beobachtung mit einem Teleskop.

An der Hombresser Friedenseiche auf dem Warthübel waren die Wetterbedingungen gut. Der Transit konnte in seinem ganzen Verlauf, 7.19 Uhr bis 13.22 Uhr (MESZ) (1), von einigen Beobachtern mit verfolgt werden.

Der Venustransit zählt zu den Sonnenfinsternissen, und er findet nur alle 100 Jahre statt. Dann allerdings zwei Mal, in einem Abstand von acht Jahren. Gesamtperiode: 8+121,5+8+105,5= 243 Jahre (1).

Ja, es konnte einem schon den Atem verschlagen, dass die Vorhersage präzise zur Realität wurde.

Das Ereignis ist an ein paar Bedingungen geknüpft: Alle drei Himmelskörper, Sonne, Venus und Erde müssen sich auf  einer direkten Linie zueinander befinden,  also  auf   einer Ebene stehen. Die Venusbahn liegt bekanntlich innerhalb der Erdbahn, ist aber  um 3,4  Grad  zur  Erdbahnebene  geneigt (1).  

 Kepler hatte im 17. Jahrhundert den Venustransitzyklus errechnet und den Transit  von   1631 vorausgesagt (2). 

James Cook  (1728-1779) reiste im 18. Jahrhundert um die „halbe Welt“, um das Ereignis zu beobachten.

Erstmals konnte so  im 18. Jahrhundert durch  die Zusammenarbeit der Astronomen,  und den so ermittelten unterschiedlichen  Pfaden  der  Venus  vor  der  Sonnenscheibe,  bedingt durch  die  differierenden Kontaktzeiten  der  einzelnen  Beobachtungsorte,  die astronomische Einheit  ermittelt werden (1).

Nachfolgend einige Bilder:

[unitegallery transit_of_venus_2004]

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Himmelsjahr 2004, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Venustransit