Monat: November 2017

Tiere Australiens

Tiere Australiens, dies  ist als Europäer eine  völlig neue  Erfahrung.

Die enorme   Vielfalt  an  buntem  Treiben, an immer neuen Überraschungen,  und noch nie gesehenen Tieren, musste  ich  einfach  in Fotos   festhalten.

Bei einer Rundreise 2012 quer durch den Kontinent, konnte ich viele für Australien typischen Tiere erleben.

Den Namen des jeweiligen australischen Tieres, kannst Du  aus dem  Untertitel des jeweiligen Bildes entnehmen.

Viel Spaß beim  Bilder anschauen:

Landschaften Australiens

Landschaften Australiens,  nur einen kleinen Teil  vorgestellt   im nachfolgenden Beitrag. Du bekommst  grandiose     Eindrücke  in  farbenfrohen  Bildern aus dem Jahr 2012 vermittelt.

Es beginnt mit Darwin im Norden, über den Ayers Rock (Zentral), Adelaide und  Melbourne im Süden, Sydney im Südosten und Cairns im Nordosten des Kontinents.

Die Landschaften sind sehr abwechslungsreich.

Wüstenlandschaften (Outback), Berglandschaften, Küstenregionen, große Städte und Urwald.

Nachfolgend einige Bilder:

 

Sonnenfinsternis 2006

Die Totale Sonnenfinsternis 2006 in der Türkei unter der Flagge des Halbmondes.

Am 29. März 2006 fand in der Türkei diese Totale Sonnenfinsternis statt.  In Side konnten wir dieses aufregende Naturschauspiel direkt miterleben.

In den Tagen vor der Finsternis wechselten die Wetterbedingungen noch ständig, von wolkenlosem Himmel bis hin zur massiven Bewölkung. Wetterexperten einer amerikanischen Gruppe konnten alle Zweifel einer Verschlechterung des Wetters beseitigen.

Unsere kleine Gruppe bekam vom Hotelmanager einen sehr guten Standort in der Nähe des Strandes für die Beobachtung zugewiesen. Er sorgte auch für Strom und eine Absperrung des kleinen Areals, so dass wir unsere Instrumente ungestört aufbauen konnten.

Die partielle Phase begann um 12.38 Uhr Ortszeit, die Totalität setzte um 13.55 Uhr ein, wobei alle Beobachter vor Begeisterung aufschrien. Kurz vorher war noch ein wunderschöner Diamantring zu sehen. Die sich aufbauende Korona sah dann aus wie ein Schmetterling. Die Temperatur fiel von vorher 22 Grad Celsius auf 16 Grad Celsius ab. Während der Totalität hörte man das ständige Klacken der Fotoapparate. Nach 3 Minuten und 45 Sekunden Finsternis beendete ein erneuter Diamantring das überwältigende Schauspiel.

Ein Wechselbad der Gefühle: Aufregend,  Gänsehaut pur, der Neumond verdunkelte die Sonne komplett, die Vögel hörten auf zu singen.

Die Beobachter fingen nach der Totalität spontan an Beifall zu klatschen. Es wurde wieder heller. Der visuelle Eindruck des Erlebten prägte sich nachhaltig ein.

Nachfolgend einige Bilder:

 

Venustransit 2004

Venustransit 2004,  die   Venus trat am 08. Juni 2004 nach knapp 122 Jahren wieder vor die Sonne (1).

Dieses äußerst spannende, spektakuläre und extrem seltene astronomische Ereignis, hatte  kein damals lebender  Mensch  jemals erlebt (1).

Keiner wusste so recht, wie das Ereignis ablaufen würde. Man konnte nur spekulieren und sich Ausmalen wie es vielleicht aussehen könnte.  Im  20.  Jahrhundert  fand  überhaupt kein  Transit  statt.  

Dann plötzlich war es so weit,  Venus  zog als dunkle  Scheibe  vor der Sonne vorüber. Mit einer Sonnenfinsternisbrille von 1999 konnte das Ereignis bereits gut visuell beobachtet werden. Noch beeindruckender war die Beobachtung mit einem Teleskop.

An der Hombresser Friedenseiche auf dem Warthübel waren die Wetterbedingungen gut. Der Transit konnte in seinem ganzen Verlauf, 7.19 Uhr bis 13.22 Uhr (MESZ) (1), von einigen Beobachtern mit verfolgt werden.

Der Venustransit zählt zu den Sonnenfinsternissen, und er findet nur alle 100 Jahre statt. Dann allerdings zwei Mal, in einem Abstand von acht Jahren. Gesamtperiode: 8+121,5+8+105,5= 243 Jahre (1).

Ja, es konnte einem schon den Atem verschlagen, dass die Vorhersage präzise zur Realität wurde.

Das Ereignis ist an ein paar Bedingungen geknüpft: Alle drei Himmelskörper, Sonne, Venus und Erde müssen sich auf  einer direkten Linie zueinander befinden,  also  auf   einer Ebene stehen. Die Venusbahn liegt bekanntlich innerhalb der Erdbahn, ist aber  um 3,4  Grad  zur  Erdbahnebene  geneigt (1).  

 Kepler hatte im 17. Jahrhundert den Venustransitzyklus errechnet und den Transit  von   1631 vorausgesagt (2). 

James Cook  (1728-1779) reiste im 18. Jahrhundert um die „halbe Welt“, um das Ereignis zu beobachten.

Erstmals konnte so  im 18. Jahrhundert durch  die Zusammenarbeit der Astronomen,  und den so ermittelten unterschiedlichen  Pfaden  der  Venus  vor  der  Sonnenscheibe,  bedingt durch  die  differierenden Kontaktzeiten  der  einzelnen  Beobachtungsorte,  die astronomische Einheit  ermittelt werden (1).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Himmelsjahr 2004, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Venustransit