Monat: Januar 2018

Planeten

Die Planeten, unsere nächsten Nachbarn im Sonnensystem.

Zum Sonnensystem gehören acht Planeten (sechs mit Monden) und viele Zwergplaneten, welche im August 2006 durch die Internationale Astronomische Union neu definiert wurden (1).

Sie werden auch als Wandelsterne bezeichnet. Das Wort Planet stammt aus dem Griechischen und geht auf „Wanderer“ zurück (1).

Der Mensch hat die Planeten durch Sonden bereits gut erforscht.

Von den Planeten sind außer Uranus und Neptun, alle mit bloßem Auge am Nachthimmel zu erkennen. Ihre Besonderheiten entfalten sie allerdings erst im Fernrohr.

Mit viel Geduld und ganzen Aufnahmereihen, welche gestapelt werden müssen, kann man auch als Hobbyastronom  Feinheiten der Planeten herausarbeiten.

Beeindruckend sind die Phasen  der Venus, ähnlich unserem Erdtrabanten. Oder auch die Polkappen von Mars, dem erdähnlichsten Planet. Schön anzusehen sind auch die Wolkenbänder von Jupiter. Seine vier großen Monde sind als sehr helle Punkte im Fernrohr zu erkennen.

Wer einmal die Ringe von Saturn gesehen hat, wird dieses Erlebnis nicht so schnell wieder vergessen. Der äußere Ring hat einen Durchmesser von 960.000 km (2).

Für die zahlreichen Objekte zwischen Mars- und Jupiterbahn wurde die Klasse der Asteroiden (Planetoiden) eingeführt (1).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Planet

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Saturn_(Planet)

Feuerwerk

Ein Feuerwerk ist immer eine besonders farbenfrohe und helle Attraktion am dunklen  Nachthimmel.

Die Vielfältigkeit dieses Events zeigen die Fotos:  Schöne  bunte Farben,   große hellleuchtende Motive (Blumen,   Sterne u. Palmen)   und  schnelle Abfolgen der einzelnen Showelemente.  Die Aufnahmen stammen vom  Feuerwerk 2014 bis 2017, vom Hofgeismarer Viehmarkt  bzw. Hessentag.

Wichtig  ist,  dass  die Figuren komplett und möglichst ohne Überlagerungen auf  dem  Foto abgebildet werden.

Nachfolgend einige Bilder:

Sonnenfinsternis 2012

Dieser  Beitrag  beinhaltet die  Totale Sonnenfinsternis vom  14. November 2012  in Australien im Land der Kängurus.

Nach einem Trip von Darwin über Alice Springs (Ayers Rock), Adelaide,  Melbourne und Sydney, trafen wir zum Abschluss der Reise in Cairns ein. Man kann das Erlebte hier an dieser  Stelle nicht alles niederschreiben. Doch eines  sollte erwähnt werden, dass der Ayers Rock ein absolutes „Muss“ für einen Australienreisenden sein sollte.  Auch die „Great Ocean Road“ im Süden ist sehr zu empfehlen. Natürlich auch Sydney, die Stadt wo das „Leben“ unglaublich pulsiert.

In Palm Cove, nahe bei Cairns, sollte die bevorstehende Sonnenfinsternis direkt auf der Zentrallinie stattfinden (1). Eine Zeitschrift in Port Douglas schrieb, „Let the festival begin“.  Am 13. November, einen Tag vor der Sonnenfinsternis, trafen wir in Cairns noch Astronomie-Kollegen. Wir unterhielten uns über die aktuelle Wettersituation, und die besten Standortbedingungen. In Cairns bildeten sich in den letzten Tagen in Süd-Ost-Richtung, an den vorgelagerten Inseln, immer wieder hartnäckige Wolkenbänke. Diese würden eine Beobachtung unmöglich machen.

Am Morgen des 14. November waren die Aussichten aber gut, nur 40% Wolkenwahrscheinlichkeit. Auf den Klippen nördlich von Palm Cove, bauten wir um 3.00 Uhr Ortszeit unser Equipment auf. Ein wenig später erschienen am selben Platz noch weitere Beobachter. Auf den Klippen blies ein starker Wind aus südlicher Richtung, bei angenehmen 20 Grad Celsius. Vereinzelte Wolken zogen von Süd-Ost nach Nord-West. Der erste Kontakt  um 5.44 Uhr, kurz nach Sonnenaufgang, wurde durch eine größere Wolke vereitelt. Die Brandung warf die Gischt hoch über die Felsklippen, sodass die Füße immer wieder etwas nass wurden. Ca. 12 Minuten vor dem zweiten Kontakt, gab eine Wolkenlücke die Sonne wieder frei. Gerade noch rechtzeitig zur 6.38 Uhr einsetzenden Totalität.

Einige Beobachter am Strand kreischten und klatschten Beifall. Die Verfinsterung dauerte 2 Minuten und 3 Sekunden. Dann ein kurzes Aufblitzen, ein Diamant war zu sehen. Während der abschließenden partiellen Phase, machte sich Erleichterung breit.

Eine kleine Springflut, welche durch das Ereignis wohl zustande kam, machte den Rückweg dann etwas beschwerlich. Es war wirklich ein atemberaubendes Ereignis, einfach grandios. Den Wasserkontakt durch die Gischt konnte man verschmerzen.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Himmelsjahr 2012, herausgegeben von Hans-Ulrich Keller