Monat: Oktober 2019

Deep-Sky

„Deep-Sky“,  unvorstellbare Weiten und Tiefen des Universums mit Inseln voller Welten.

Es ist der ureigene Wunsch des Menschen den Sternenhimmel zu betrachten. Das  Sonnensystem, und darüber hinaus die Milchstraße und abertausende weitere Galaxien zu Erforschen.   Bis zurück  zum Urknall herauszufinden wie das  Universum entstanden ist.

Unsere Milchstraße mit einer Ausdehnung von etwa 120.000 LJ,  beherbergt viele Objekte: Mehrere 100 Millarden  Sterne, kugelförmige Sternhaufen, Nebel, Quasare, offene Sternhaufen,  mindestens ein Schwarzes Loch im Zentrum, dunkle Materie und auch  Supernova-Überreste. Es gibt viele Objekte in unserer Milchstraße, welche man  bereits mit bloßem Auge erkennen  kann: So z. B. Sterne bis zur Größenklasse 6m,  die Plejaden (M45), den Orionnebel (M42) und  den Kugelsternhaufen (M13) im Sternbild Herkules (1).

Die  Milchstraße gehört zu einem kleinen Galaxienhaufen, der sogenannten „Lokalen Gruppe“ (1). Das größte Objekt in diesem Haufen ist  die Milchstraße,  gefolgt  von  der Andromeda-Galaxie (M31).   Letztere ist von unserem  Sonnensystem  rund 2,5 Millionen LJ entfernt (2).

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = Kosmos Naturführer: Der große Kosmos-Himmelsführer von Ian Ridpath/ Wil Tirion

(2) = https://de.wikipedia.org/wiki/Andromedagalaxie

Friedenseiche Hombressen

Die Friedenseiche bei Hombressen ist weithin sichtbar.

Gepflanzt nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges 1871 (1), ist die Friedenseiche das Wahrzeichen von Hombressen.

Die Hombresser Grundschule ist nach ihr benannt worden.

Auf dem 295 m hohen Warthübel, zwischen Carlsdorf und Hombressen, zieht sie im Verlauf eines Jahres eine Vielzahl von Besuchern aus der Region an.

Diese sind von der Stille des Ortes berührt und genießen den weiten Rundumblick, in südliche Richtung sogar bis zum Herkules.

Bedingt durch die Jahreszeiten, den Stand der Sonne, und der unterschiedlichen Witterungseinflüsse, verändert sich ihr Aussehen („Farbenkleid“) ständig. Auch Feldlerchen und der Rotmilan wurden hier beobachtet.

Nachfolgend  einige  Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Hombressen

Tierpark Sababurg

Der Tierpark Sababurg ist ein Wildpark und gehört zum Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck.

Er  liegt im Kernbereich des Reinhardswaldes, zwischen dem etwa 4 km westsüdwestlich liegenden Beberbeck und dem rund 4,5 km nordnordwestlich gelegenen Gottsbüren, einem Ortsteil von Trendelburg. Er breitet sich direkt unterhalb der auf einer Basaltkuppe stehenden Sababurg aus (1).

Der Grundstein wurde 1567 durch den stark an Naturwissenschaften interessierten Landgraf Wilhelm IV (1532-1592) gelegt. So ließ er zwischen 1567 und 1571 das Gelände mit einer fünf Kilometer langen und drei Meter hohen Mauer aus Bruchsteinen einfrieden. Für Jagd und Forschung wurde ein Teil des Areals unter anderem mit Auerochsen, Damwild, weißen Rothirschen, Gämsen, Elche und Rentieren bestückt. Das Areal wurde 1571 als Tiergarten (Thiergarten an der Zapfenburg) angelegt (1).

Lange Zeit diente der Tiergarten auch als Weidefläche für Gestütspferde.

Im 18. Jahrhundert hatten die hessischen Landgrafen das Interesse an ihm verloren (1).

Nach der Neueröffnung im Jahr 1973 als Tierpark Sababurg, entwickelte sich der Wildpark bis heute ständig weiter (1).

Mit rund 130 ha Fläche zählt er zu den größten und ältesten Wildparks in Europa. Lange Eichenalleen durchziehen den Park, an den westlich der Urwald Sababurg grenzt. Der Park beherbergt auch vom Aussterben bedrohte heimische Tierarten. Eine artgerechte Haltung wird durch großzügig angelegte Freigehege angestrebt (1).

Der Tierpark lädt nicht nur zum Spazierengehen ein, sondern hält auch viele Tiermotive für Fotografen parat.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Tierpark Sababurg

Urwald Sababurg

Urwald Sababurg,  das  heißt Natur erleben.

Als natürliches Waldgebiet    im Reinhardswald,  nahe der Sababurg  gelegen, steht  er unter Natur- und Landschaftsschutz. Er ging  aus einem Hutewald hervor, und ist jetzt ein wertvolles  Biotop.  In seiner urwüchsigen Form ist er für ganz Mitteleuropa einzigartig. Der natürlich nachwachsende Wald  ist allerdings nicht das einzige urwaldartige Gebiet in dieser Gegend (1).

Er steht seit 1907 unter Schutz und wurde aus der forstlichen und landwirtschaftlichen Nutzung herausgenommen. Der Urwald Sababurg ist damit Hessens ältestes Naturschutzgebiet. Jeder einzelne Baum ist schon für sich als Denkmal schutzwürdig (1).

Der ursprüngliche Charakter des 92 ha großen „Urwaldes“ wird geprägt von alten Hutebäumen. Die mächtigen, knorrigen „800 bis 1000-jährigen Eichen und dick- oder mehrstämmigen Buchen sind Zeugen einer jahrhundertelangen Bewirtschaftung. Zudem wächst auch meterhoher Farn in dem Gebiet, welches seit geraumer Zeit sich selbst überlassen ist (1).

Der Urwald Sababurg ist kein wirklicher Urwald im eigentlichen Sinn, seine Qualität erklärt sich aus der seit der Unterschutzstellung sich weitestgehend wild, natürlich entwickelnden Vegetation einerseits und den uralten und urigen Bäumen aus der Zeit vor dem Nachwachsen eines Waldes andererseits (1).

Gelegen im Kernbereich des Reinhardswaldes, im gemeindefreien Gebiet Gutsbezirk Reinhardswald, zwischen dem 2,4 km südwestlich liegenden Hofgeismarer Stadtteil Beberbeck und dem rund 3,8 km nördlich gelegenen Gottsbüren (Ortsteil von Trendelburg). Östlich an sein Gebiet stößt der an der Sababurg befindliche Tierpark Sababurg, der wie der nach der Burg benannte Ortsteil zu Beberbeck gehört. Südwestlich vorbei fließt im benachbarten Naturschutzgebiet Oberes Holzapetal etwa in Südost-Nordwest-Richtung mit der Holzape ein Zufluss der Diemel (1).

Je nach Jahreszeit, bekommt man immer wieder ein anderes Bild präsentiert. Besonders schön ist der herbstliche Urwald, mit seiner Farbenpracht und dem ständigen Lichtspiel der Sonne.

Nachfolgend einige Bilder:

Quellennachweis:

(1) = https://de.wikipedia.org/wiki/Urwald Sababurg